Reiseinformationen Indien & Nepal
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Essen und TrinkenDie indische Küche ist vielfältig wie kaum eine andere. Grundsätzlich lassen sich einige Tendenzen nennen, welche die Eigentümlichkeiten der nordindischen Küche gegenüber der südindischen kennzeichnen. In Nordindien bevorzugt man Brot als Beilage, es wird relativ fetthaltig, oft mit Fleisch und nicht so scharf gekocht. Danach wird gern Tee gereicht. In Südindien dagegen trinkt man mehr Kaffee und das Essen ist leicht, meist vegetarisch und wesentlich schärfer. Das Hauptgetränk der Inder, das Wasser, sollten Sie unter keinen Umständen trinken, es sei denn es ist abgekocht. Verzichten Sie hier auch auf Eiswürfel in den Getränken. Bitte beachten Sie, dass Wasserflaschen geschlossen sein sollten. ExtrasBitte begleichen Sie vor Abreise im Hotel Ihre Extras, wie z. B. Hotelbar, Telefon, Minibar, Wäsche etc. Fotografieren / Video Für die Foto und Videokamera wird in den meisten Tempeln und Sehenswürdigkeiten eine kleine Gebühr verlangt. Der örtliche Reiseleiter informiert Sie im Detail. Bitte vergessen Sie beim Fotografieren nicht, die Gefühle der Menschen entsprechend zu respektieren. Es ist aber in jedem Fall eine Sache der Höflichkeit, bei Nahaufnahmen vorher zu fragen. Händlerkönnen in Indien, vor allem in Nordindien gehörig nerven. Mit barschen Worten können Sie die Plagegeister vertreiben. Lernen Sie die Sätze "Ich brauche / ich brauche nicht" in der jeweiligen Landessprache. Dann freut sich der Händler und zieht meist ab. Weitere Informationen dazu gibt Ihnen der örtliche Reiseleiter. HoteladressenHotel Park 15 Parliament street, New Delhi -110001 Tel: 0091-11- 2374300 & 23733737 Fax no: 0091-11- Hotel Trident Amber Fort Road, Opposite JalMahal, Jaipur Phone no: 0091-11-141-2670303 Fax no: 0091-11-141-2670303 Hotel Trident Taj Nagri Scheme Fatehbad Road, Agra Phone no:0091-0562-2331818 Fax no: 0091-0562-2331812/27 Hotel Holiday Inn Airport Road, Khajuraho Tel: 0091-07686 272301-03 Fax: 0091-07686- 272304 Hotel Radisson The Mall, Cantonment, Varanasi, 221002 , India Telphone: 0091-542 501515 Fax : 0091--542 5015516 E-mail :radvar@sify.com Hotel Hyatt Regency Tara Gaon, Boudha , Kathmandu, Nepal Tel no: 0977-1-4491234 Fax no: 0977-1-4490033Indische GepflogenheitenBeim traditionellen indischen Gruß werden die Handflächen in Nasenhöhe gegeneinander gepresst. Der Grad der Verbeugung bezeugt den Grad des Respekts vor der begrüßten Person. Essen sollte nicht mit der linken Hand berührt werden sie gilt als unrein. Beim Betreten einer Wohnung sollte man immer die Schuhe ausziehen, auch wenn der Gastgeber es für unnötig erklärt. Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit gelten als obszön. Bei Ärger sollte man niemals die Stimme heben. Auch wenn nach europäischen Vorstellungen alles viel zu langsam geht. Geduld ist in Indien oberstes Gebot. Die Preise für Essen und alkoholfreie Getränke sind in Indien niedrig. Spirituosen gibt es in fast allen Hotels; sie sind aber im Vergleich recht teuer. Es werden verschiedene einheimische Biersorten ausgeschenkt u.a. auch Starkbiere. Die Auswahl an westlichen Spirituosen ist in Hotelbars gross, allerdings teuer. Die preisgünstigere Variante sind die sog. "Indian made foreign liquors" also Spirituosen, die nach westlichem Rezept in Indien hergestellt werden und nicht selten von erstaunlicher Qualität sind. Die Auswahl an Weinen ist begrenzt. Einheimische Weine sind erhältlich, aber oft für den europäischen Gaumen ungewohnt süß. Ausnahme: Weine der Grover Estate Bangalore. Absolut Spitze ist der indische "Champagner" der Marke "Marquise de Pompadour". Während Wahlen, an besonderen Festtagen und in Hotels ohne Barlizenz dürfen keine Alkoholika verkauft werden. Es ist jedoch möglich, in den sogenannten "Liquor Shops" Alkoholika zu kaufen. Bettlerei ist in Indien allgegenwärtig und gehört zum Alltagsbild eines Einheimischen. Sowohl im Hindu- als auch im Moslemglaube sollten Almosen getätigt werden, so das Sie Bettler vor jedem Heiligtum finden werden. Als besonders lukrativ gelten aber auch Standplätze in touristischen Zonen. Hier sind vor allem Kinder, Behinderte und junge Mütter postiert. Wir empfehlen kein Geld an Kinder zu geben, um diese Erziehung nicht weiter zu unterstützen. Wenn Sie wirklich helfen wollen, empfehlen wir Ihnen Spenden an anerkannte Hilfsprojekte. ImpfungenImpfungen sind für Reisende aus europäischen Ländern nicht vorgeschrieben. Gesundheitsämter empfehlen Hepatitis A und Typhusimpfung. Die Hepatitis A (infektiöse Gelbsucht) übertragen durch infizierte Lebensmittel und Getränke - ist weltweit verbreitet. Ein Impfschutz wirkt bereits 12 Monate durch eine Injektion spätestens ca. 10 Tage vor Reiseantritt. Typhus (Abdominalis) ebenfalls übertragen durch infizierte Getränke und Lebensmittel wird durch eine Schluckimpfung spätestens 3-4 Wochen vor Abreise vorgebeugt. Für Jeden sollte der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Poliomyelitis Standard sein. Diese sind keine Reiseimpfungen und werden sogar von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Eine Reise kann willkommener Anlass sein, den Impfstatus zu überprüfen im Hinblick auf die Vollständigkeit. KlimaObwohl der Subkontinent vom maritim-tropischen Süden bis zum kontinental-subtropischen Norden reicht, sind dank der großen Höhen im nördlichen Hochgebirge auch gemäßigte und sogar arktische Klimazonen vertreten. KleidungLeichte Baumwoll-Kleidung, keine Kunstfasern; für abends leichter Pullover und Wolljacke. Bitte packen Sie Waschzeug und ein Kleidungs-Set ins Handgepäck für den Fall, dass Ihr Gepäck nicht ankommen sollte. Einpacken sollten Sie auch Sonnenschutz und für Südindien empfiehlt sich ein Kopfschutz. Bitte denken Sie auch daran, dass die Hotels fast alle stark klimatisiert sind und für europäische Verhältnisse oft zu kühl. Die meisten Tempel dürfen nicht mit Schuhen betreten werden. Sie können barfuß oder mit Strümpfen bekleidet besichtigt werden. Blosse Beine und unbedeckte Schultern bei Frauen gelten als unzüchtig. Ausserhalb des Hotels ist man mit langen Hosen und schulterbedeckenden Oberteilen korrekt angezogen. Auch männliche Reisende sollten insbesondere bei Besuchen von Tempeln, Moscheen etc. keine Shorts tragen (diese erinnern noch deutlich an die Kolonialzeit). Bikinis und Badehosen sind nur am Hotel-Pool oder an "Touristenstränden" angebracht. Nackt- oder Oben-Ohne-Baden ist verboten. KriminalitätIndien ist ein weitgehend sicheres Reiseland. Selbst in großen Städten brauchen Touristen keine Gewaltkriminalität zu fürchten. Vor Taschendieben sollte man sich jedoch in Acht nehmen. Auch in Hotels sollten Sie Ihre Wertsachen gut sichern. Besonders der Verlust des Reisepasses (und damit der Einreise-Erlaubnis) und/oder des Flugtickets zieht eine langwierige Beschaffung von Ersatzdokumenten nach sich. Bitte benutzen Sie in den Hotels die Safes in den Zimmern. OrtszeitIn der deutschen Sommerzeit: MEZ + 3 ½ Stunden. In der deutschen Winterzeit: MEZ + 4 ½ Stunden. SouvenirsBerühmt für Ganz-Indien und günstig zu kaufen sind Teppiche und Seide. Aber auch hochwertige Baumwollstoffe sind zu empfehlen. Tee und frische Gewürze mitzunehmen, ist ein Muss für jeden Liebhaber der Indischen Küche. Safran ist für ein Drittel des deutschen Preises zu haben. Kunsthandwerke aus Holz, Messing, Edelsteine, Silber und Teppiche (Wolle oder Seide) sind beliebte Mitbringsel. In Nordindien ist die Goldschmuckverarbeitung sowie die Kunst der Marmoreinlege-Arbeiten sehr berühmt. Auf Basaren und lokalen Märkten ist ein „Kennerauge“ sowie das Handeln ein Muss, wenn man nicht den überhöhten Preis zahlen will. Garantierte Qualität zu angemessen Preisen finden Sie in staatlich anerkannten Kunsthandwerksgeschäften. Ihr Reiseleiter berät Sie gern. SpracheHindi, die Nationalsprache, wird in der Devanagri - Schrift geschrieben und von ca. 30% der Bevölkerung gesprochen. Englisch ist Staatssprache. Es gibt 14 offizielle Sprachen, u.a. Marathi, Urdu, Punjabi, Gujerati und Bengali im Norden sowie Kanada, Tamil und Telegu im Süden. StromspannungAllgemein 220 Volt Wechselspannung. Oft Stromausfälle und Spannungsschwankungen. Die Hotels bieten mehrere Steckdosenvarianten u.a. auch die für deutsche Geräte notwendigen Steckplätze. Telefonierenist seit der Einführung des Satellitentelefonnetzes in Indien einfach geworden. Wenn Sie preisgünstig telefonieren möchten, sollten Sie den Service der kleinen Telefonbüros (STD/ISD), die Sie überall auf den Straßen finden können, nutzen. Die Abrechnung erfolgt elektronisch. Zwischen 23.00 und 05.00 Uhr reduzieren sich die Kosten für Auslandsgespräche um 25%. Das Funknetz (z.B. D1 & D2) ist für deutsche Mobilgeräte bis auf abgelegene Gegenden hervorragend. TrinkgeldWie weltweit üblich sollten gute Dienstleistungen honoriert werden. In Indien ist die Tourismusbranche auf Trinkgelder angewiesen und ausgelegt, da das Grundgehalt extrem niedrig ist. Besonders gute Leistungen Ihrer örtlichen Reiseleitung und der Fahrer sollten durch ein persönliches Trinkgeld gewürdigt werden. Busfahrer erwarten zwischen 80 und 100 Rupien (ca. 2-3 €), der Guide zwischen 150 und 200 Rupien. Etwa 10 % sind im Restaurant üblich. Kleine Trinkgelder werden in Indien für jede Dienstleistung erwartet. Gepäckträger erhalten zwischen 10 und 15 Rupien, Zimmermädchen ca. 20 Rupien pro Tag, Toilettenfrauen ca. 5 Rupien. Um Ihnen diesen Streß mit vielen kleinen Beträgen und den nicht immer bereiten kleinen Scheinen abzunehmen, bitten Sie doch Ihren Reiseleiter vorab, für Sie eine Trinkgeldkasse anzulegen. So erhält jeder seinen angemessenen Anteil zum richtigen Zeitpunkt. Für eigene Unternehmungen empfehlen wir, Preise für Taxifahrten, Ausflüge etc. immer vorher auszumachen. WährungLandeswährung ist die Indische Rupie (INR). 1 Euro = ca. 54,94 INR (Stand Juni 2003). Die Ein- und Ausfuhr von Landeswährung ist nicht gestattet. Devisen dürfen unbegrenzt eingeführt werden. Beträge über 2.500 US-Dollar in bar sowie über 10.000 US-Dollar in bar und in Reiseschecks (Gesamtwert) müssen bei der Einreise deklariert werden. Getauscht werden kann bei Banken und in Hotels. Empfehlenswert sind Euro- und US-Dollar Reiseschecks; gängige Kreditkarten (nicht zu verwechseln mit EC-oder Bankkarten!) wie Visa, American Express, Diners Club und Eurocard/Mastercard werden akzeptiert. In Nordindien verlangen Händler häufig 4% von dem Betrag, der mit einer Kreditkarte bezahlt werden soll. Dabei handelt es sich um die Gebühr, die von der Kreditkartenfirma erhoben wird. Es empfiehlt sich neben der Kreditkarte Bargeld in kleiner Stückelung (€ und US Dollar) mitzunehmen. Kleinere Geldbeträge können Sie problemlos in den Hotels tauschen. Lassen Sie sich beim Umtausch in indischen Rupien auf alle Fälle eine kleine Stückelung geben. Zoll- und AusfuhrbestimmungenZollfrei sind 20 Filme pro Person, 200 Zigaretten, 1 l Alkoholika, Schmuck zum persönlichen Gebrauch und sonstige Dinge des täglichen Bedarfs. Videokameras, Tonbänder etc. müssen gelegentlich am Zoll deklariert werden. Sie sollten darauf achten, dass Sie die Dinge, die in Ihren Pass eingetragen sind auch wieder ausführen. Bei Diebstahl benötigen Sie zur Vorlage beim Zoll eine polizeiliche Anzeige, eine Bestätigung des Hotelmanagers oder ein anderes Beweismittel. Sie dürfen keine Gegenstände ausführen, die älter als 100 Jahre sind oder unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen. |
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