Kambodscha Reiseinformationen
Einreise und Fakten
Einreise für DeutscheVisum notwendig, dazu der bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass, Rück- oder Weiterreisetickets. Antragsdauer ca. 1 Woche. Visum bei Ankunft für einen Aufenthalt bis zu 1 Monat möglich, die vorherige Visumbesorgung wird jedoch empfohlen. Einreise für ÖsterreicherVisum notwendig, dazu der bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass, Rück- oder Weiterreisetickets. Wegen Antragsdauer und sonstiger Einzelheiten bitte Kontakt mit der zuständigen Botschaft aufnehmen. Visum bei Ankunft für einen Aufenthalt bis zu 1 Monat möglich, die vorherige Visumbesorgung wird jedoch empfohlen. Einreise für SchweizerVisum notwendig, dazu der bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültige Reisepass, Rück- oder Weiterreisetickets. Wegen Antragsdauer und sonstiger Einzelheiten bitte Kontakt mit der zuständigen Botschaft aufnehmen. Visum bei Ankunft für einen Aufenthalt bis zu 1 Monat möglich, die vorherige Visumbesorgung wird jedoch empfohlen. Landesdaten
Stromspannung220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz Telefon/Post
Feiertage1. Januar (Neujahr), 7. Januar (Siegestag), 8. März (Internationaler Tag der Frau), 14.-16. April (Kambodschanisches Neujahrsfest), 1. Mai (Tag der Arbeit), 14.-16. Mai (Geburtstag von König Sihamoni), 22. Mai (Visakha Bochea), 26. Mai (Tag des Pfluges), 18.Juni (Geburtstag der Königin), 24. September (Verfassungs- und Krönungstag), 29. Oktober (Krönungstag), 30. Oktober (Geburtstag des königlichen Vaters), 9. November (Unabhängigkeitstag), 15.-17. November (Wasserfestival), 10. Dezember (Tag der Menschenrechte). ÖffnungszeitenBanken: Mo bis Fr 8-15 Uhr, Sa 8-11 Uhr; KleidungDas ganze Jahr über ist leichte Sommerkleidung, die gut waschbar und atmungsaktiv sein sollte, ausreichend. Für die kühlere Zeit von November bis Januar sollte man aber auch zusätzlich leichte Wollsachen dabeihaben. Für die oft recht kühl eingestellten Klimaanlagen sollte man immer eine Jacke oder eine Pullover dabeihaben. Regenschutz, in der Regenzeit am besten ein Regenschirm, ist das ganze Jahr über notwendig. Im Geschäftsverkehr sind Anzug und Krawatte üblich. Geschichte/PolitikIm ersten Jahrhundert heiratete ein indischer Brahmane eine kambodschanische Fürstentochter und gründete das kambodschanische Königreich. Dieses gilt im Allgemeinen als ältester von der indischen Kultur geprägter Staat Südostasiens. Im sechsten Jahrhundert übernahmen die hinterindischen Khmer dieses Reich. Es erlebte seinen politischen und kulturellen Höhepunkt im zehnten bis zwölften Jahrhundert. Angkor, die größte Tempel-Ansammlung der Welt, entstand um die Jahrtausendwende. WirtschaftDer Vietnam-Krieg hat Kambodscha zu einem der ärmsten Länder der Erde gemacht. Doch die Wirtschaftsstruktur verändert sich allmählich. Noch setzt sich das Bruttoinlandsprodukt zu 51 Prozent aus Land-, Forstwirtschaft und Fischerei, zu etwa 35 Prozent aus dem Handel und anderen Dienstleistungen sowie zu knapp 14 Prozent aus Industrie zusammen. Aber man kann einen Rückgang des inflationären Drucks sowie einen realen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts beobachten. Ziel der Regierung ist der Aufbau neuer Strukturen. Besondere Aufmerksamkeit wird dem Tourismus geschenkt, von dem man sich beträchtliche Deviseneinnahmen verspricht. ReligionDas religiöse Leben in Kambodscha ist stark vom Theravada-Buddhismus geprägt, dem neun Zehntel der Bevölkerung anhängen. Die safrangelben Gewänder der Mönche gehören zum Straßenbild. Auf dem Land sind die Pagoden bis heute das religiöse, soziale und kulturelle Zentrum der Dörfer. Der tief verwurzelte Ahnenkult sowie der Glaube an gute und böse Geister sind nach wie vor fester Bestandteil der religiösen Handlungen. So haben auch die meisten Feiertage religiösen Ursprung. VegetationIm Vergleich zu anderen asiatischen Ländern ist die Natur Kambodschas in gutem Zustand. Noch sind 60 Prozent des Landes von Urwald bedeckt, der eine artenreiche Flora mit vielen Pflanzen bietet. Die Kambodschaner leben im Einklang mit der Natur und kennen über 400 verschiedene Pflanzenarten, die für sie von wirtschaftlicher, medizinischer oder kultureller Bedeutung sind. TierweltKambodscha ist zum Reservat einer bedrohten Tierwelt geworden. Neben Tigern gibt es in den Wäldern auch noch Leoparden. Wildrinder - Wasserbüffel, Banteng, Gaur - grasen unbehelligt auf Lichtungen. Zwei Bärenarten leben in den tiefen Wäldern: der malaiische Sonnenbär und der asiatische Schwarzbär, der bis 150 Kilo schwer wird. Des weiteren findet man Rotwild, Marder, Otter, Ameisenbären und verschiedene Affenarten, Schildkröten und bis zu zwei Meter lange Warane. KulinarischesDie Khmer-Küche ist stark gewürzt. Fisch und Reis sind die Hauptbestandteile. Auch für Süßspeisen, Kuchen und zur Herstellung von Wein wird Reis verwendet. Lokale Spezialitäten sind Gerichte aus Schweine-, Rind- und Hühnerfleisch sowie aus Meeresfrüchten. GesundheitVorgeschriebene Impfungen Keine bei Einreise direkt aus Europa. Empfohlene Impfungen Hepatitis A, Typhus. Informationen zur Malaria
Ärztliche HilfePHNOM PENH: International Medical Center, Dr. Rigal (spricht Französisch), 83 Bld. Issarak, Währung
Devisenbestimmungen/UmtauschEinfuhr Fremdwährung: unbeschränkt, US-$ empfohlen SehenswertesPhnom PenhObwohl sich die Hauptstadt zu einer typisch asiatischen Großstadt entwickelt, hat sie ihren provinziellen Charme noch nicht verloren. Überall in der Stadt trifft der Besucher auf Relikte der französischen Kolonialzeit, die von einer beeindruckenden Epoche zeugen und die Phnom Penh ihren Stempel aufgedrückt haben. Sehenswert sind in jedem Fall der Königspalast und die daneben liegende Silberpagode sowie das Nationalmuseum. Das Toul-Sleng-Museum, das sich mit Kambodschas Vergangenheit beschäftigt, ist sehenswert, ebenso der Wat Phnom, ein künstlicher Hügel, welcher der Stadt den Namen gab. Siem ReapDas Städtchen dient in erster Linie als Ausgangspunkt für den Besuch des nahegelegenen Tempel Angkor Wat. Besucher, die aus dem hektischeren Phnom Penh kommen, sind dankbar für die Beschaulichkeit der Kleinstadt. Sehenswert sind die Märkte, der Siem-Reap-Fluss und eine Krokodilfarm. AngkorDas Wort steht für eine mythische Hochkultur aus der Zeit der Jahrtausendwende. Nach ihrer Blütezeit versank sie zweimal im tropischen Urwald, bis sie 1860 und 1992 für die westliche Welt wiederentdeckt wurde. Gemäß dem hinduistischen Glauben war der König von Angkor ein Gott auf Erden. Seine Stadt und ihre Bauwerke stellten das Universum im Kleinformat dar. Die Architektur wurde von Indien beeinflusst. Doch bald verwandelten die begabten Baumeister ihre Ideen in einen eigenen, für Angkor typischen Baustil. Hervorstechend ist die exakte Grundsymmetrie eines jeden Heiligtums. Aber auch die Wasserbecken, die das Urmeer symbolisieren, sind sehr eindrucksvoll - wie auch die Steinwälle als die Erde umgebende Bergketten und der Turm im Zentrum, der den Berg Meru, das mythologische Zentrum der Welt, verkörpert und von den Göttern bewohnt wird. BanlungDies ist die Hauptstadt der Provinz Rattanakiri einer Region im Nordosten Kambodschas, die noch kaum erschlossen ist. Verschiedene ethnische Minderheiten mit unterschiedlichsten Traditionen leben in dieser Gegend. Von Banlung aus kann man den kambodschanischen Dschungel erkunden und mit etwas Glück auch Elefanten sehen. Kompong Som (Sihanouk Ville)Kambodschas schöne Strände liegen an der Küste des Golfs von Thailand. Kompong Som ist empfehlenswert für Reisende, die ruhige Strände und Beschaulichkeit dem kommerziellen und auf westliche Bedürfnisse zugeschnittenen Nachtleben mancher anderen Badeorte vorziehen. Die touristische Infrastruktur in Kompong Som ist inzwischen gut und verbessert sich weiter. Es gibt komfortable Hotels, gute Restaurants und ein bescheidenes Nachtleben. Das Meer ist ideal für Wassersport wie Segeln und Schnorcheln. |
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