Südafrika Reiseinfos
GenerellesFläche: 1.219.090 qkm. Bevölkerungszahl: 44.344.140 (2005). Bevölkerungsdichte: 36 pro qkm. Hauptstadt: Pretoria (Tshwane) (Hauptstadt und Regierungssitz von Juli bis Dezember). Einwohner: 1.619.440 (2005). Kapstadt (Sitz des Parlamentes und Regierungssitz von Januar bis Juni ). Einwohner: 3.433.440 (2005). Geographie: Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents. Das Land wird im Osten vom Indischen Ozean, im Westen vom Atlantischen Ozean und im Norden von Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik und Swasiland begrenzt. Lesotho wird von Südafrika eingeschlossen. Drei geographische Regionen dominieren Südafrikas Landschaften: das Binnenhochland, die Bergketten und die Küstenregion. Das Binnenhochland ist durch eine weitgehend gleichbleibende Höhenlage gekennzeichnet und wird durch Gebirgsabbrüche (die Große Randstufe), die über die Ebenen (Veld) des Hochplateaus emporragen und unterschiedlich hoch und steil sind, von den anderen Landschaftsformen abgegrenzt. Obwohl es zwei große Flusssysteme gibt, den Limpopo und den Oranje, ist die Oberfläche des Plateaus wasserarm. An der Küste gibt es sowohl Sandstrände als auch Felsenbuchten, das Hinterland ist mit Sträuchern bewachsen. Die Bergregion, die sich vom Kap der guten Hoffnung entlang der Küste bis zum Limpopo-Tal im Nordosten des Landes erstreckt, besteht aus den Drakensberg-, Nuweveldberg- und Strombergketten. Nach den Wahlen von 1994 wurde Südafrika in neun Provinzen eingeteilt: Sie umfassen das Westkap (Provinzhauptstadt: Kapstadt), das Ostkap (Bisho), das Nordkap (Kimberley), KwaZulu-Natal (Pietermaritzburg), Free State (Bloemfontein), North West Province (Mmabatho), Limpopo-Provinz (ehemals Northern Province) (Polokwane (ehemals Pietersburg)), Mpumalanga (Nelspruit) und Gauteng (Johannesburg). Staatsform: Parlamentarische Republik (im Commonwealth) seit 1961. Neue Verfassung seit 1997. Zweikammerparlament: Nationalversammlung mit 400 Mitgliedern und Nationalrat mit 90 Mitgliedern. Staats- und Regierungschef: Thabo Mvuyelwa Mbeki, seit 1999. Unabhängigkeit seit 1910 (ehemalige britische Kolonie). Sprache: Amtssprachen sind Zulu, Xhosa, Pedi, Afrikaans, Englisch, Ndebele, Nordsotho, Südsotho, Setswana, Swati, Tsonga, Venda. Religion: Christentum (68%), u. a. Afrikanische Kirche, Reformierte Niederländische Kirche, Anglikanische Kirche, Methodisten und Katholiken. Minderheiten von Juden, Muslimen, Hindus und Anhänger von Naturreligionen. Ortszeit: MEZ + 1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Südafrika. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +1 Std. und im Sommer 0 Std. Netzspannung: 250 V Pretoria (Tshwane), 220/230 V (übrige Landesteile), 50 Hz. Adapter für dreipolige Stecker empfohlen. Post- und Fernmeldewesen: Telefon: Selbstwählferndienst. Landesvorwahl: 27 Mobiltelefon: Netzbetreiber: Cell C (Internet: www.cellc.net) (GSM 1800), MTN (Internet: www.mtn.co.za) (GSM 900) und Vodacom (Internet: www.vodacom.co.za) (GSM 900). Das Mobilfunknetz erstreckt sich auf die meisten städtischen Gebiete. Faxanschlüsse: Findet man in den meisten Hotels. Internet/E-Mail: Internetanbieter: M-Web (Internet: www.mweb.co.za), I-Africa (Internet: www.iafrica.com) und Sangonet (Internet: www.sn.apc.org). Internetcafés mit E-Mail-Zugang sind landesweit vorhanden. Telegramme: Telegrafenämter gibt es in allen Städten. Post: Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu sieben Tage unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-16.30 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr. Manche Schalter schließen Mo-Fr um 15.30 Uhr und Sa um 11.00 Uhr. Die kleineren Postämter machen 13.00-14.00 Uhr Mittagspause. Postämter im ganzen Land nehmen postlagernde Sendungen entgegen. Deutsche Welle: Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern. Klima: Allgemein sonnig mit milden Wintern, obwohl in den Bergen am Kap und um Natal oft Schnee fällt. Mitunter kann es auch in den Ebenen vorübergehend recht kühl werden. Da Südafrika südlich des Äquators liegt, sind die Jahreszeiten denen der nördlichen Hemisphäre entgegengesetzt. Regionen und Städte:Südafrika gilt wegen seiner abwechselungsreichen Landschaft und dem umfangreichen Angebot and Aktivitäten als World in One Country. Ganz oben in der Besuchergunst stehen das Westkap, KwaZulu/Natal und das Ostkap. Wegen der seit mehreren Jahren anhaltend hohen Kriminalität vor allem in den Großstädten sollten sich Reisende allerdings stets des hohen Sicherheitsrisikos bewußt sein. Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria (Tshwane), Durban und Kapstadt sollten nach Geschäftsschluß und an Sonntagen gemieden werden. Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz KwaZulu-Natal und durch die sogenannte Transkei in der Provinz Eastern Cape sollten mit besonderer Vorsicht und möglichst auf den Hauptverkehrsstraßen durchgeführt werden. Überlandfahrten sollten generell tagsüber unternommen und Etappenziele vor Einbruch der Dunkelheit erreicht werden. In dieser Region gibt es erfrischende Seen, auf denen man Bootsfahrten unternehmen, angeln oder Vögel beobachten kann, außerdem zahlreiche Parks, Naturschutzgebiete und Grünanlagen. Johannesburg ist eine moderne Geschäftsstadt, Weltzentrum der Goldgewinnung und wirtschaftlicher Mittelpunkt Südafrikas. Das 202 m hohe Carlton Panorama bietet eine ausgezeichnete Aussicht über Johannesburg. Northcliff Ridge ist der höchste natürliche Punkt der Stadt. Gold Reef City ist eine rekonstruierte Goldgräberstadt mit Hotels, Bars, Geschäften und Theatern. In der Johannesburg Art Gallery ist eine Sammlung englischer, holländischer, französischer und südafrikanischer Kunstwerke ausgestellt. Das Planetarium, der Kunstgewerbemarkt am Zoo-Lake ist ebenfalls einen Besuch wert. Eine Vielzahl unterschiedlicher Vogelarten läßt sich im Florence-Bloom-Vogelpark und im Melrose-Vogelpark beobachten. Vom Harvey-Wildblumenpark in Linksfield genießt man eine schöne Aussicht auf Johannesburg und Magaliesberg. Außerdem gibt es einen Zoo und einen Botanischen Garten mit exotischen Bäumen und über 4000 Rosenarten. Äußerst beliebt bei Besuchern ist ein Bummel durch die Einkaufsstraßen des noblen Johannesburger Vorortes Sandton mit seinem abwechslungsreichen Angebot an Boutiquen und Restaurants. Museen: Das Adler-Museum für Medizin umfaßt ein afrikanisches Herbarium und die Praxis eines Medizinmannes. Das Africana-Museum beherbergt eine große völkerkundliche Sammlung. Das Bensusan-Museum bietet eine Sammlung alter Fotoausrüstungen, und im Bernberg-Museum sind Kleidungsstücke aus dem 18. und 19. Jahrhundert ausgestellt. Im Jewish Museum erhält man einen Einblick in die Geschichte des Judentums in Südafrika. Pretoria (Tshwane) ist die Verwaltungshauptstadt Südafrikas mit zahlreichen Parks und Gartenanlagen, in denen Aloen, Akazien und Feigenbäume wachsen. Es gibt zahlreiche Museen, darunter das Militärmuseum Fort Klapperkop, das Geologische Museum (Fossilien- und Edelsteinsammlung), das Pretoria (Tshwane) Art Museum und das Transvaal-Museum für Naturgeschichte. Besonders interessant ist das State Theatre, das allen darstellenden Künsten gewidmet ist. Das Austin-Roberts-Vogelschutzgebiet beheimatet unzählige Wasservögel. Weitere Naturschutzgebiete sind der Derdepoort Regional Park, Fountains Valley Nature Reserve, Wonderboom Nature Reserve, die National Botanical Gardens und Meyers Park Nature Reserve. Die Magalies-Bergkette beeindruckt durch ihre vielfältige Flora und Fauna. Es gibt zahlreiche private Tier- und Naturreservate. In dieser Region befindet sich der Hartebeespoort-Damm mit beliebten Wassersport- und Campinganlagen und Gelegenheit zum Angeln und Bergsteigen. Ein Aquarium, 3 km vom Damm entfernt, beheimatet exotische Fische, Krokodile und Robben. Außerdem gibt es einen Zoo, einen Schlangenpark und ein Naturschutzgebiet. In der Nähe von Krugersdorp befinden sich die Sterkfontein-Höhlen, in denen ein Frauenschädel gefunden wurde, der eine Million Jahre alt sein soll. Das baumlose Grasland des Plateaus erstreckt sich über Hunderte von Kilometern bis zur Kette der Drakensberge. Hier geht die Landschaft in ein subtropisches Waldgebiet (Lowveld) über. Der weltbekannte Krüger-Nationalpark, dessen Ausdehnung ungefähr der Fläche Belgiens entspricht, ist Habitat für Elefanten, Löwen, Leoparden, Nilpferde, Büffel, Zebras, Giraffen, Gnus und viele andere Tierarten. Ausgezeichnete Unterkünfte und sogar eine Mountainbike-Route für Besucher stehen zur Verfügung. (Internet: www.parks-sa.co.za) An der Westgrenze des Krüger-Nationalparks gibt es einige private Tierparks, die die Flora und Fauna des Lowveld schützen (Klaserie, Timbavati, Sabi-Sand Reserve und Umbata Nature Reserve). Der Blyde River Canyon ist der 21. Nationalpark Südafrikas. Mit einer Länge von 26 Kilometern und einer Tiefe von bis zu 800 Metern ist der Blyde River Canyon der drittgrößte Canyon der Welt. Der neue Nationalpark umfasst insgesamt ein Gebiet von 50.000 Hektar. Es gibt mehrere gute Besichtigungsrouten durch die Region, die bekannteste ist jedoch die Summit Route, die über den 2150 m hohen Long Tom Pass führt, über Sabie vor der großartigen Kulisse von Mauchsberg und Mount Anderson. Weiter geht es über Graskop, ein Walddorf, das an den Ausläufern der Drakensberge liegt; über Pilgrim's Rest, eine Stadt aus der Goldgräberzeit; das Schutzgebiet am Mount Sheba mit zahlreichen Schluchten und Wasserfällen; Pinnacle Rock, eine freistehende Granitsäule, und das 1000 m hohen God's Window mit herrlicher Aussicht über das Lowveld. Hier kann man die Lissabon- und Berlin-Fälle bewundern. Die Bourke's Luck Potholes sind tiefe Löcher im Fels, die über die Jahre durch Kieselsteine im Flutwasser ausgewaschen worden sind. Die Summit Route führt weiter durch den Blyde River Canyon und das BlyderivierspoortNature Reserve, einer riesigen Schlucht; über das F. H. Odendaal Camp mit guten Aussichtspunkten und Unterkünften; Sybrand Van Niekerk (Swadini Camp), das vom Mariepskop überragt wird und außerhalb des Naturschutzparks einen Reptilienpark bietet; das Museum of Man mit archäologischen Ausgrabungen; die Echo Caves im Molopong Valley, in denen Werkzeuge aus der Stein- und Eisenzeit zu sehen sind; und über den Abel Erasmus-Paß und durch den J. G. Strijdom-Tunnel, die 335 m oberhalb des Ohrigstad River liegen. Auf der letzten Etappe führt die Straße 700 m abwärts zum Olifant River. Nelspruit ist ein guter Ausgangspunkt für eine Besichtigung der berühmten Sudwala-Höhlen, die tief in den Mankelekele-Berg eindringen. Einige der Seitenhöhlen sind ausgesprochen groß, wie etwa die P. R. Owen Hall, ein unterirdisches Amphitheater. Geführte Besichtigungstouren werden angeboten. Der nahegelegene Saurierpark bietet lebensgroße Nachbildungen der prähistorischen Riesen, die vor 250 Mio. Jahren Südafrika bevölkerten. Ganz in der Nähe liegt das Exeter Game Lodge. Diese Provinz grenzt im Norden an Mpumalanga, Swasiland und Mosambik, im Osten an den Indischen Ozean, im Westen an den Free State und Lesotho und im Süden an das Ostkap. Durban: Die Strandpromenade (Golden Mile), der Hafen, zahlreiche Tempel (Temple of Understanding), Moscheen (Jumah Mosque) und Basare geben der Stadt ein buntes Erscheinungsbild. Durban Harbour ist Südafrikas größter Hafen. Hier werden zahlreiche Vergnügungskreuzfahrten angeboten. Sehenswürdigkeiten sind das Maritime Museum auf einem alten Dampfer, Sea World Aquarium and Dolphinarium, das Killie-Campbell-Africana-Museum mit der Killie-Campbell-Africana-Bibliothek, der Mashu-Sammlung für Ethnologie und die William-Campbell-Möbelsammlung, das Local History Museum und das Old House Museum. Die City Hall im Kolonialstil beherbergt das Natural History Museum. Ganz in der Nähe befindet sich die Durban Art Gallery, die Kunst und Kunsthandwerk aus Südafrika ausstellt. Im African Art Centre stehen exquisite Objekte lokaler Kunst zum Verkauf. Durban bietet außerdem zahlreiche bunte Märkte wie den Victoria Street Market, einen orientalischen Markt mit exotischen Schmuckstücken, Obst und Gewürzen oder den Flohmarkt, der am letzten Sonntag des Monats im Amphitheatre Garden stattfindet. Die Stadt besitzt außerdem schöne Gartenanlagen: den Botanischen Garten, die Japanischen Gärten und die Amphitheatre Gardens. DIE MIDLANDS UND DRAKENSBERGE: Zwischen der Küste KwaZulu/Natals und dem Drakensberg-Gebirge liegen die Midlands, eine landschaftlich reizvolle Gegend mit bewaldeten Hügeln, Ackerland und saftig-grünen Ebenen mit kleinen Städten, Dörfern und Gasthöfen. Hier leben zahlreiche Wild- und Vogelarten. Das Drakensgebirge ist die größte Gebirgskette des Landes und ein beliebtes Ferienziel, das sich gut zum Wandern, Bergsteigen und Reiten eignet. Sehenswerte National- und Naturschutzparks sind z. B. der Royal Natal National Park, das Spioenkop Public Resort Nature Reserve, das Kamberg Nature Reserve, das Giants Castle Game Reserve und das Vergelegen Nature Reserve. Wanderungen zum Cathkin Peak (3149 m), Cathedral Peak (3004 m) und dem Champagne Castle (3377 m) bieten sich an. Von mehreren Pässen hat man eine fantastische Aussicht auf die umliegenden Berge und Täler: Oliviershoek Pass, Sani Pass und Van Reenens Pass. Pietermaritzburg liegt im Herzen des Zululandes. Besonders reizvoll wird diese Stadt im September zur Azaleenblüte. Zu den interessantesten Museen der Stadt gehören das Macrorie House Museum, das Natal Museum und das Voortrekker Museum. Pietermaritzburg ist der ideale Ausgangsounkt für Ausflüge zu den Howick Falls, den Karkloof Falls und dem Albert Falls Public Resort and Nature Reserve. DIE KÜSTE UND DAS LANDESINNERE: Im Norden der Provinz KwaZulu/Natal gibt es die schönsten Wild- und Naturparks mit reicher Tier- und Pflanzenwelt: das Hluhluwe-Umfolozi Game Reserve, das Kosi Bay Nature Reserve, das Mkuzi Game Reserve, das Ndumu Game Reserve, den Sodwana Bay National Park und das Itala Game Reserve. Die Küste bietet traumhafte weiße Sandstrände wie Tongaat Beach, Marina Beach und Ifafa Beach. An der Südküste liegen viele der bekanntesten Urlaubsorte. Die östliche Kapregion bietet eine außerordentliche landschaftliche Vielfalt, die vom Ödland der Great Karoo über den Knysna-Wald bis zum fruchtbaren Ackerland zwischen den Ebenen Little Karoo und dem Long Kloof reicht. Port Elizabeth hat ein reges kulturelles Leben; im Opera House werden Ballett-, Opern-, Musik- und Theaterproduktionen aufgeführt, und das Mannville Open Air Theatre im St. Georges Park ist für seine Shakespeare-Inszenierungen bekannt. An den Stränden der Stadt kann man zahlreiche Wassersportarten ausüben. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen der Apple Express (einer der letzten Schmalspurzüge mit Dampflok), der seit 1906 Port Elizabeth mit Loerie am Long Kloof verbindet. Die Stadthalle und der Marktplatz sowie das Denkmal von Prester John. An der Küstenpromenade von Humewood befinden sich das Ozeanarium, der Schlangenpark und das Tropenhaus. Die Kunsthalle King George IV beherbergt Werke aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Im Settlers Park Nature Reserve sind einheimische Pflanzen zu bewundern. Der St. George's Park bietet Freiluft- und Kunsthandwerksausstellungen sowie Theateraufführungen. Der Addo-Elephant-Nationalpark liegt 72 km nördlich von Port Elizabeth und wurde 1931 zum Schutz der Elefanten der Region angelegt. Auch Schwarze Nashörner, Büffel, Antilopen und über 170 verschiedene Vogelarten sind hier anzutreffen. Der Zuurberg-Nationalpark in den Winterhoek-Bergen beheimatet eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten; im Alexandria Forest brüten die seltenen Schwarzen Adler. East London liegt an der Ostküste, die zur Romantic Coast gehört. Hier gibt es ausgezeichnete Strände wie Eastern Beach, Nahoon Beach und Orient Beach. Die Stadt bietet gute Freizeiteinrichtungen und Unterhaltungsmöglichkeiten. Das Stadtmuseum hat eine naturgeschichtliche Sammlung. Das KAROO ist ein großes Hochland, das für atemberaubende Sonnenuntergänge bekannt ist. Ein Abstecher zum Mount-Zebra-Nationalpark an den Nordhängen der Blankenbergkette lohnt sich. Mitten im Karoo-Naturreservat, am Fuß der Sneeu-Berge, liegt die Stadt Graaff-Reinet mit zahlreichen Bauwerken aus dem 18. und 19. Jahrhundert sowie Parks und Museen. Von hier aus kann man Ausflüge in die Umgebung unternehmen. Die Garden Route führt durch die Outeniqua-Berge im Landesinneren, die kargen Ebenen der Little Karoo, den Tsitsikamma Coastal Park und die Swart-Berge mit den unterirdischen Cango-Höhlen. Ihren Namen erhielt die Strecke aufgrund der außerordentlichen Pflanzenvielfalt. Jeffreys Bay ist insbesondere bei Wellenreitern beliebt. St. Francis Bay bietet breite Strände zum Baden und Muschelsammeln. Die Lagune am Paradise Beach ist ein Vogelschutzgebiet mit Flamingos und Schwänen. Knysna liegt in einem lauschigen Wald und ist ein beliebtes Touristenziel. Die Knysna-Lagune gehört zu einem Nationalpark, der sich von Buffels Bay nach Noetzie erstreckt. In beiden Orten gibt es schöne Sandstrände. Zwischen Knysna und George liegt ein schönes Seengebiet. Den Beinamen Garden City verdankt George dem eindrucksvollen Baumbestand, der das Städtchen ziert. Bei Oudtshoorn gibt es mehrere Straußenfarmen. Die außergewöhnlich schöne Landschaft dieser Region erstreckt sich von den westlichen Felsgebieten hinter Lamberts Bay bis hin zu den Bergen im Süden der Halbinsel und ist für ihre edlen Weine bekannt. Kapstadt: Südafrikas Parlamentssitz liegt am Fuß des Tafelbergs mit Blick auf den Atlantischen Ozean. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Castle of Good Hope, das Kulturgeschichtliche Museum, das Malaiische Viertel, der Nico-Malan-Theaterkomplex und das Alte Stadthaus am Greenmarket Square (Sammlung flämischer und holländischer Gemälde). Ausgezeichnete Sport- und Einkaufsmöglichkeiten sind ebenfalls vorhanden. Victoria & Alfred, der viktorianische Hafen von Kapstadt, wurde zu einem Vergnügungszentrum ausgebaut. Im Cape of Good Hope Nature Reserve an der Südspitze der Kaphalbinsel gibt es unzählige Pflanzen- und Tierarten. Entlang der Bucht findet man Fischerdörfer und die Urlaubsorte Llandudno, Hout Bay, Kommetjie und Fish Hoek. Zum Gipfel Chapmans Peak gelangt man auf einer Straße mit herrlicher Aussicht von Hout Bay aus. Stellenbosch ist ein Zentrum der Weinproduktion mit zahlreichen hübschen Gebäuden, einschl. des Dorfmuseums und der Holländisch-Reformierten Kirche. In Franschhoek, ebenfalls im Weinanbaugebiet, wohnten einst aus Frankreich eingewanderte Hugenotten, die ihre Weinbaukunst mit nach Südafrika brachten. Im Drakenstein Valley gibt es malerische Weinberge, Obstgärten und Bauernhöfe zu besichtigen. Man kann mehreren Weinstraßen folgen. Im Bontebok-Nationalpark in der Nähe von Swellendam gibt es besonders viele Tierarten. An der zerklüfteten Westküste sind zahlreiche Schalentiere zu finden. Diese große und oft unzugängliche Wildnis erstreckt sich von der Westküste entlang der Grenzen zu Namibia und Botswana bis zur North West Province und dem Free State. Der Südwesten des Nordkap verwandelt sich in den Frühlingsmonaten in ein riesiges Blumenmeer; der Süden ist Teil des Great Karoo, während der Norden in die Kalahari-Wüste hineinreicht. Kimberley ist eine attraktive Stadt mit breiten Alleen und guten Einkaufszentren. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Big Hole, die größte Ausgrabungsstätte der Welt sowie das Bergbaumuseum mit Nachbauten aus der Zeit des Goldfiebers (19. Jh.). Im De-Beers-Hall-Museum ist eine Ausstellung über Rohdiamanten und geschliffenen Diamanten untergebracht. Der berühmte 616, der 616karätige, größte Rohdiamant der Welt sowie der Eureka-Diamant (der erste in Südafrika entdeckte Diamant) sind hier zu bewundern. Die William Humphreys Art Gallery bietet eine hervorragende Kunstsammlung. Olifantshoek bei Witsand (70 km entfernt) ist als das Tor zum weißen und lauten Sand bekannt hier gibt es schöne Felszeichnungen zu sehen. Wenn der Sand der 100 m hohen Sandberge aufgewühlt wird, gibt er, besonders bei heißem Wetter, seltsame Klagelaute von sich. Der Vaalbos National Park in der Nähe von Kimberley beheimatet Antilopen, Kudus, Giraffen und andere Herdentiere. Wonderwerk Cave ist eine archäologische Fundstätte von großer Bedeutung, hier findet man einige der ältesten Nachweise über die Nutzung von Feuer. Die Wasserfälle von Augrabies, die 56 m tief in eine 20 m breite Schlucht fallen, liegen 120 km westlich von Uppington, einer beschaulichen Wüstenstadt an den Ufern des Orange River. Der Kalahari-Gemsbok-Nationalpark grenzt an den Botswana-Nationalpark und ist mit 127.135 qkm der größte Naturschutzpark Afrikas und eines der größten noch erhaltenen Ökosysteme der Welt. Namaqualand ist eine schwer zugängliche Halbwüste, die sich nach einem ausgiebigen Winterregen in ein Blumenmeer verwandelt. In diesem Gebiet befindet sich auch der touristisch noch nicht erschlossene Richtersveld Nationalpark, dessen einzigartige Vegetation vor allem durch die verschiedensten Arten von Sukkulenten fasziniert. Das von kleinen Granitfelsen unterbrochene Grasland im Westen geht Richtung Osten in Sandsteingebirge, die Ausläufer der Maluti Berge, über. Die Provinzhauptstadt Bloemfontein zeichnet sich durch einige hervorragende Museen aus: Das National Museum, das alte Fourth Raadsaal (Parlament) der ehemaligen Republik Freistaat, das National Afrikaans Literary Museum, das Austellungen über Eugene Marais, Breytem Breytenbach oder den prominenten Anti-Apartheid-Schriftsteller Adam Small in seinem Programm hat, oder die Oliewenhuis Art Gallery. Eine Gedenkstätte erinnert an die Frauen und Kinder, die während des Burenkriegs in britischen Konzentrationslagern umkamen. Das Gebäude des Observatory Theatre am Signal Hill ist tatsächlich eine Sternwarte, daher auch der Name. Die landschaftlich interessantesten Gebiete des Free State liegen außerhalb der Hauptstadt Richtung Osten. Ausgehend von Bloemfontein, sieht man sehr schön, wie sich allmählich Hügel erheben, vorbei an Thaba'nchu, dem alten Sitz der Basotho Könige, und weiter nach Ladybrand auf der Hauptverbindung nach Lesotho. Nördlich davon befinden sich Ficksburg, berühmt für seine Frühlingsfeste zur Kirschblüte, und die New-Age-Siedlung im Rustler's Valley, wo jeden Herbst ein Musikfestival stattfindet. Weiter im Nordosten findet man den Golden Gate National Park mit seinen massiven Felsformationen aus verwittertem Sandstein, deren verschiedene Rot-, Gelb und Orangetöne einen unvergeßlichen Eindruck hinterlassen. Sun City ist der wohl bekannteste Ort dieser Provinz Spielermekka und Austragungsort von Golfturnieren und Konzerten mit Starbesetzung. Nicht weit davon entfernt ist das Pilansberg Game Reserve, das älteste Schutzgebiet dieser Provinz. Etwas weiter südlich liegen Rustenberg und das Rustenberg Nature Reserve am Magaliesberg, das Habitat für Antilopen und andere Wildtiere sowie für seltene Raubvögel (Schwarzer Adler) ist. Weitere sehenswerte Orte sind Klerksdorp und die alte Universitätsstadt Potchefstroom. Die Limpopo-Provinz grenzt im Norden an Botswana und Simbabwe und im Osten an Mosambik, über ihr Gebiet erstrecken sich weite Teile des Krüger Nationalparks (s. Mpumalanga). Ganz im Süden liegt Warmbaths mit, wie der Name schon sagt, heißen Mineralquellen. In der Provinzhauptstadt Polokwane (ehemals Pietersburg) sollte man dem Bakone Malapa Museum einen Besuch abstatten. Das Waterberg-Gebirge im Westen ist ein ausgezeichnetes Wandergebiet. Im Gegensatz zum trockenen Süden der Provinz bietet der Norden üppige Vegetation, auf den Hängen des Soutpansberg wachsen Mangos und Avocados. Die Orte Venda und Gazankulu im Nordosten sind ländlich geprägt und bekannt für feines Kunsthandwerk. Hier lebt und arbeitet der Künstler Jackson Hlungwane, dessen Skulpturen sowohl in südafrikanischen als auch in europäischen Galerien ausgestellt sind. Öffentliche Feiertage: Gesetzliche Feiertage: 1. Jan. 2006 Neujahr. 21. März Tag der Menschenrechte. 14. April Karfreitag. 17. April Ostermontag; Tag der Familie. 27. April Freiheitstag. 1. Mai Tag der Arbeit. 16. Juni Tag der Jugend. 9. Aug. Nationaler Frauentag. 24. Sept. Heritage-Tag. 16. Dez. Tag der Versöhnung. 25. Dez. Weihnachten. 26. Dez. Goodwill-Tag. Anmerkung: Feiertage, die auf einen Sonntag fallen, werden am darauffolgenden Montag begangen. Essen & Trinken: Einheimische Spezialiäten sind z. B. Sosaties (eine Art Schaschlik), Bobotie (Gehacktes mit Curry), Bredies (Eintopf mit Fleisch, Tomaten und anderem Gemüse), Crayfish (Flusskrebs) und Biltong (Trockenfleisch). Getränke: Es gibt ausgezeichnete einheimische Weine, auch Sherry wird im Land gekeltert. Liquor Stores, in denen Spirituosen verkauft werden, haben Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr und Sa 09.00-13.00 Uhr geöffnet. Mittlerweile ist Alkohol auch in Supermärkten erhältlich. Nachtleben: In den Großstädten gibt es Theater, Kinos, Opernhäuser und Konzerthallen. Einige Nachtklubs und Diskotheken haben bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. In den großen Hotels wird oft Live-Tanzmusik gespielt. Einkaufstipps: Gold, Diamanten- und Halbedelsteinschmuck, Leder, Samt, Keramik, afrikanische Handarbeiten, Safarianzüge und Federn. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr, Sa 09.00-13.00 Uhr. Sport: Es gibt über 400 Golfplätze, Besucher können zumeist an Wochenenden spielen. Die Gebühren sind durchschnittlich. Tennis/Squash kann zumeist von Hotels vermittelt werden. Die Küstenhotels erteilen Informationen über die besten Möglichkeiten zum Segeln und Schwimmen (Badestrände oder Swimmingpools) und Wellenreiten. Angeln: Die besten Angelgründe findet man an der Küste des Indischen Ozeans. Publikumssport: Ein Verzeichnis aller großen Sportveranstaltungen ist von SATOUR erhältlich. Pferderennen werden in Durban, Johannesburg, Kapstadt und mehreren anderen Städten veranstaltet. Veranstaltungskalender: 17.-26. Febr. 2006 Kapstadt Pride. 4.-24. März Kapstadt-Fest. 14.-16. April Oppikoppi-Ostern, Northam. 13.-17. Apr. Musikfest des nassen Sumpfes, Underberg. 14.-17. April Rustlers Easter One World Unity Party, Ficksburg. 25.-28. Mai Pink Loerie Karneval, Knysna. 29. Mai-4. Jun. Die königliche Show, Pietermaritzburg. 4.-6.Aug. Oppikoppi Bushveld Festival, Northam. 23. Aug.-3. Sept. Landwirtschaftsausstellung, Pretoria (Tshwane). 16.-23. Sept. Johannesburg Pride. 23.-26. Sept. Walfest, Hermanus. 28. Sept.-1. Okt. Woodstock, Hartsbeespoort. Nov. Nationales Chor-Festival, Johannesburg; Spier Kunst-Festival, Stellenbosch; Presidenten Cup, Fancourt Golf Estate, George; Mountain Film-Festival, Kapstadt. Dez. Eine Million Dollar Golf-Herausforderung, Sun City; East London Beachfront Festival; Long Street Carnival, Kapstadt; Magersfontein Marsch, Kimberley. Weitere Informationen sind von den Fremdenverkehrsämtern erhältlich (s. Adressen). Land & Leute: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Bei Privatbesuchen werden die üblichen Höflichkeitsformen erwartet. Zwanglose Kleidung ist angemessen, bei besonderen Anlässen ist elegante Kleidung angebracht. Im Kino und Theater ist Rauchen verboten. Trinkgeld: 10% ist üblich, wenn das Trinkgeld nicht im Preis enthalten ist. Portiers, Kellner und Zimmerservice-Personal, Gepäckträger und Taxifahrer erwarten ein Trinkgeld; in den Hotelrechnungen ist kein Bedienungsgeld enthalten. Wirtschaft: Südafrika hat eine moderne und vielseitige Wirtschaft, die sich auf eine effiziente und sehr gut ausgebaute Infrastruktur stützt. Obwohl seine Wirtschaft relativ klein ist (weniger als 0,5% des Bruttoinlandsprodukts der Welt), ist sie doch die bei weitem größte Wirtschaft in Afrika und stellt fast ein Viertel des Bruttoinlandprodukts des gesamten Kontinents. In absoluten Werten für das Jahr 2003 hatte die Wirtschaft des Landes ein Volumen von 1008 Milliarden Rand. Hauptstütze der Wirtschaft ist der Bergbau. Kohle kommt in großen Mengen vor und Erze wie Chrom, Mangan, Vanadium und Platin werden ebenfalls abgebaut. Die wertvollsten Mineralien des Landes sind Gold und Diamanten, mit denen Südafrika seit Jahren den Weltmarkt beherrscht. Bergbau und Agrarwirtschaft zählen zu den größten Arbeitgebern und dominieren Südafrikas Exporte. Der größte Industriezweig ist die Fertigungswirtschaft. Stahl- und Schwerindustrie produzieren Maschinen und Transportmittel. Viehzucht ist weit verbreitet und Zucker und Getreide werden in großen Mengen erzeugt. In den letzten Jahren haben High-Tech-Unternehmen und der Dienstleistungssektor einen Aufschwung erlebt. Der Tourismussektor gewinnt weiter an Bedeutung und liegt bei den Deviseneinnahmen nach Bergbau, Landwirtschaft und Automobilindustrie an vierter Stelle. Seit 1994 ist ein konstanter Anstieg der Besucherzahlen zu verzeichnen. 2002 kamen 6,4 Mio. Auslandsgäste nach Südafrika, was einer Steigerung von 11,1% gegenüber 2001 entspricht. In den letzten zwanzig Jahren hat sich die südafrikanische Wirtschaft grundlegend gewandelt: War sie anfänglich in erster Linie von dem Primärsektor (Landwirtschaft, Bergbau) geprägt, lag die Betonung dann später auf dem Sekundärsektor (verarbeitende Industrie) und dem Tertiärsektor (Dienstleistungen). Der Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt knapp 4%, der Industrie rund 31% und des Dienstleistungssektors 65% (Stand: 2003). Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verzeichnete 2003 einen Zuwachs von 2,8%. Die Arbeitslosenquote sank auf 31%. DieInflationsrate betrug in 2003 rund 6%. Das Haushaltsdefizit der Zentralregierung ist von 9% im Jahre 1994 auf 1,1% im Jahre 2002 gesenkt worden. Dementsprechend belaufen sich die Staatsschulden nur noch auf 41.4% des Bruttoinlandsprodukts (Ende Dezember 2002) gegenüber 48% des Bruttoinlandsprodukts im Jahre 1997/98. 2003 sanken die Ausfuhren um 2,4%. Die Einfuhren hingegen legten um 8,3% zu. Die Handelsbilanz schloss mit einem Defizit ab. Bei den Ausfuhren dominieren Edelmetalle, Erze und Mineralien noch immer mit mehr als 40% der Exporterlöse, wobei dieser Anteil zugunsten verarbeiteter Rohstoffe und industrieller Fertigwaren stetig zurückgeht. Großbritannien, Deutschland, Italien, die USA und Japan sind die wichtigsten Handelspartner. Geschäftsverkehr: Vorherige Terminvereinbarungen und Visitenkarten sind üblich, und Pünktlichkeit ist selbstverständlich. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.30-16.30 Uhr. Kontaktadressen: Wirtschaftsabteilung der Botschaft von Südafrika Tiergartenstraße 18, D-10785 Berlin. Tel: (030) 22 07 30. Fax: (030) 22 07 31 90. E-Mail: wirtschaft@suedafrika.org Internet: www.suedafrika.org Deutsche Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika P.O. Box 87078, Houghton 2041 Tel: (011) 486 27 75. Fax: (011) 486 36 25. E-Mail: info@germanchamber.co.za Internet: www.germanchamber.co.za Handelsabteilung der Botschaft von Südafrika Sandgasse 33, A-1190 Wien. Tel: (01) 320 64 93. Fax: (01) 320 72 26. Internet: www.southafrican-embassy.at Handelsabteilung der Botschaft von Südafrika Alpenstraße 29, CH-3006 Bern. Tel: (031) 350 13 13. Fax: (031) 350 13 25. E-Mail: marketing@southafrica.net oder econ@southafrica.ch Internet: www.southafrica.ch South African Chamber of Business (SACOB) 24 Sturdee Avenue, Rosebank, Gauteng. Tel: (011) 446 38 00. Fax: (011) 446 38 47. E-Mail: info@sacob.co.za Internet: www.sacob.co.za South African Foreign Trade Organization (Südafrikanische Außenhandelsvereinigung) PO Box 782099, Sandton 2146. Tel: (011) 887 93 41. Fax: (011) 786 38 61. E-Mail: wldtrade@iafrica.com Internet: www.foreign-trade.co.za oder www.foreignsa.com Konferenzen/Tagungen: Die größten Konferenzzentren befinden sich in Pretoria (Tshwane) und Johannesburg, in zahlreichen Städten stehen jedoch Hotels und Universitäten mit Tagungsräumen zur Verfügung. South African Tourism (s. Adressen) berät ausländische Tagungsplaner. Weitere Informationen von: South African Association for the Conference Industry (SAACI), Tel: (031) 764 69 77. Fax: (031) 764 69 74. (E-Mail: admin@contactpub.co.za; Internet: www.saaci.co.za) Reiseverkehr - International:Flugzeug:Linienflüge: Die nationale Fluggesellschaft South African Airways (SAA) bietet tägliche Direktflüge zwischen Frankfurt/a.M. und Kapstadt an, sowie Direktflüge von Frankfurt/M. und von München nach Johannesburg und bedient täglich die Strecke Zürich und WienJohannesburg. Von Wien gibt es eine Direktverbindung nach Johannesburg mit Austrian Airlines, von Zürich nach Kapstadt und Johannesburg mit Swiss. Lufthansa (LH) ()fliegt von Frankfurt nach Johannesburg und nonstop nach Kapstadt. Durchschnittliche Flugzeiten: Frankfurt Johannesburg: 12 Std; Frankfurt Kapstadt: 12 Std.; Zürich Johannesburg: 11 Std; Wien Johannesburg: 13 Std.. Internationale Flughäfen: Cape Town (CPT) (Cape Town International) liegt 24 km östlich der Stadt (Fahrzeit 35 Min.). Bank/Wechselstube (Mo-Fr 08.30-17.30, Sa 08.30-13.00 Uhr), Post, Mietwagenschalter, Geschäfte, Duty-free-Shops, Bars, Restaurants (06.00-03.05 Uhr). Shuttlebusdienste von Legend Tours and Transfers und Dumalisile verkehren nach Bedarf oder können in der Ankunftshalle gebucht werden. Die Fahrpläne richten sich nach den Ankunftszeiten der Flüge und Passagiere können bereits ihre Rückfahrt zum Flughafen am Abreisetag im Voraus buchen. Viele Hotels bieten eigene Shuttlebus-Dienste. Taxis sind am Flughafen vorhanden (Fahrzeit ins Stadtzentrum: ca. 20 Min.); die offiziell autorisierte Flughafentaxigesellschaft heißt Touch Down Taxis. Bloemfontein (BFN) (Bloemfontein International) liegt 10km östlich der Stadt (Fahrzeit 15 Min.). Restaurants, Geschäfte, Mietwagenschalter, Konferenzeinrichtungen. Shuttle-Bus ins Stadtzentrum (Tel: (051) 407 22 40). Taxis. Durban (DUR) (Durban International) liegt 16 km südlich der Stadt (Fahrzeit 20 Min.). Banken, Post, Duty-free-Shops, Mietwagenschalter, Tourist-Information, Hotel-Reservierungsschalter, Bars, Restaurants, Geschäfte. Flughafenshuttlebusse der Firmen Cheetah, Sunride Shuttle, Super Shuttle und Coastal Motor Transport stehen zur Verfügung. Die Busse fahren vor den inländischen und internationalen Terminals ab. Taxis fahren vor den Ankunftsterminals ab, u.a. Aussies (Tel: (031) 309 78 88), Boshoff (Tel: (031) 306 63 30), Checkers (Tel: (031) 465 57 73) und Eagle (Tel: (031) 337 24 42). Johannesburg (JNB) (Johannesburg International) liegt 24 km nordöstlich der Stadt (Fahrzeit 35 Min.). Bank/Wechselstube (24 Std. geöffnet), Post, Duty-free-Shops u.a. Geschäfte, Tourist-Information, Konferenzeinrichtungen, Hotel-Reservierungsschalter, Mietwagenschalter, Restaurant. Es gibt gute Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zwischen den Stadtzentren und Vorortgebieten von Johannesburg und Pretoria. Die großen Hotels haben einen eigenen Shuttle-Service. Preisgünstig sind Mini-Busse. Weitere Informationen über öffentliche Verkehrsmittel sind am Informationsschalter in der inländischen Ankunftshalle erhältlich (Tel: (011) 921 62 62). Port Elizabeth (PLZ) (Port Elizabeth International) liegt 25 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 30 Min.). Konferenzeinrichtungen, Informationsschalter (Mo-Fr 05.30-21.30 Uhr, Sa 07.30-20.00 Uhr, So 07.30-21.30 Uhr), Restaurants, Pubs, Geschäfte, Apotheke, Postamt, Mietwagenschalter. Shuttle-Bus zu den wichtigsten internationalen Hotels in Port Elizabeth. Taxis. Schiff: Die größten Häfen sind Kapstadt, Durban, Port Elizabeth und East London. Verschiedene Schiffahrtsgesellschaften bieten Kreuzfahrten von Südafrika zu den Inseln im Indischen Ozean oder laufen Südafrika im Rahmen von anderen Kreuzfahrten an. Bahn: Die Hauptstrecken in die Nachbarländer führen nach Simbabwe, Botswana und Mosambik. Weitere Informationen erteilen die South African Railways(SPOORNET) . Südafrikas Luxuszüge Blue Train (Charterzug) und Rovos Rail fahren von Pretoria (Tshwane) bis zu den Victoria Wasserfällen in Simbabwe. Für die Strecke brauchen sie 2 Tage und 2 Nächte. Bus/Pkw: Die wichtigsten Verbindungsstraßen im Fernverkehr führen nach Simbabwe (über die Beit Bridge), Botswana (über Ramathlabama), Namibia, Lesotho und Swasiland. Reiseverkehr - National:Flugzeug: Tägliche Flüge der South African Airways (SA) verbinden Kapstadt, Durban, Pretoria (Tshwane), Port Elizabeth, East London, Kimberley und Bloemfontein. Von diesen Flughäfen gibt es außerdem Verbindungsflüge zu den Provinzstädten. Airpässe: Der Airpass Miles Across Africa ist gültig auf allen Strecken von South African Airways innerhalb Afrikas einschließlich Mauritius. Ausgenommen sind die Kapverdischen Inseln. Nur in Verbindung mit einem internationalen South African Airways-Ticket und nur für Passagiere mit Wohnort außerhalb Südafrikas. Der Reisepreis ergibt sich aus der Summe der einzelnen Teilstrecken. Es müssen mindestens 4 Coupons abgenommen werden (maximal 8 Coupons). Gültigkeit mindestens 3 Tage, maximal 2 Monate. Pro Flugnummer wird ein Coupon benötigt. Mindestens 3 Stops sind erforderlich. Nicht gültig auf SA7000-7999, SA1000-1999 und SA8000-8999. Flugscheinkauf/Ausstellung vor Reisebeginn - in Deutschland. Ausländischen Besuchern, die mit einer IATA-Fluggesellschaft einreisen, steht der Africa Explorer zur Verfügung. Dieser Flugpass berechtigt zu verbilligten Inlandflügen der SAA; Gültigkeit mindestens drei Tage, maximal einen Monat. Ausgangsflughafen ist jeder beliebige Inlandflughafen, der von SAAStar angeflogen wird. Apex, Slumber, Super-Saver und Saver Fares bieten weitere günstige Fahrpreisermäßigungen. Schiff: Starlight Cruises verkehren zwischen den Haupthäfen des Landes. Bahn: Zu den wichtigsten InterCity-Zügen zählt der berühmte Blue Train (Luxus-Expresszug; ), der die Strecken Pretoria (Tshwane) Kapstadt, Pretoria (Tshwane) Hoedspruit und Kapstadt Port Elizabeth bedient. Auf der Strecke Kapstadt Port Elizabeth wird ein Teil der Garden Route abgefahren, die mit organisierten Ausflügen außerhalb des Zuges erkundet werden kann. Jedes Blue Train-Abteil hat ein Badezimmer, ein Telefon, einen Fernseher und eine einstellbare Klimaanlage. Züge von Rovos Rail gehören ebenfalls zur Luxusklasse. Rovos Rail bietet luxuriöse Dampflok-Safaris und Fahrten auf den Strecken Pretoria (Tshwane) Kapstadt, George Kapstadt sowie Pretoria (Tshwane) Durban an. Organisierte Ausflüge außerhalb des Zuges auf den Strecken werden nur durchgeführt, wenn die Zeit es erlaubt. Der InterCity-Zug Trans-Oranje fährt wöchentlich zwischen Kapstadt und Durban über Kimberley und Bloemfontein. Der Luxuszug Trans-Natal-Express bedient täglich außer dienstags und sonntags die Strecke Durban Johannesburg und der Trans-Karoo-Express fährt täglich zwischen Kapstadt und Pretoria (Tshwane) über Johannesburg. Rovos Rail bietet Dampflok-Safaris nach Mpumalanga, Transnet Museum durch Südafrika und Simbabwe. Alle Langstreckenzüge haben Schlafwagen, die meisten auch Speisewagen. Auf allen Hauptstrecken sollte rechtzeitig gebucht werden. In den Stadtgebieten von Pretoria (Tshwane)/Johannesburg und Kapstadt verkehren in kurzen Abständen Nahverkehrszüge. Alle Züge haben Wagen 1. und 2. Klasse. Der Shosholoza Meyl bedient die folgenden Strecken: von Johannesburg nach East London, Musina, Komatipoort, Bloemfontein, Port Elizabeth und Durban, von Durban und Pretoria (Tshwane) nach Kapstadt. Der Shongololo Express fährt regelmäßig zwischen Kapstadt und Johannesburg. Exkursionen und Umwege werden gerne gemacht. Der Zug bewältigt die 4.000 Kilometer in 18 Tagen. Bus/Pkw: In den bewohnten Regionen ist das Straßennetz gut. Ein Drittel der Straßen des Landes sind asphaltiert (darunter alle Hauptstraßen). Die Straßen sind touristisch gut ausgeschildert. Die numerierten Nationalstraßen (N) sind nur zu einem kleinen Teil als Autobahnen ausgebaut, sie entsprechen etwa den gut ausgebauten Bundesstraßen Deutschlands. In gutem Zustand sind aber auch die meisten der ebenfalls nummerierten Regionalstraßen (R), auf denen der Verkehr meist sehr gering ist. Der Automobilclub Automobile Association of South Africa (AA) bietet umfangreiche Dienstleistungen (z.B. Auskünfte zu Straßenzuständen, Unterkünften etc.) an und stellt Mitgliedern anderer Automobilclubs Kartenmaterial etc. zur Verfügung. Reservebenzin darf nicht mitgeführt werden. Die meisten Tankstellen haben täglich rund um die Uhr geöffnet. An den Tankstellen kann nicht mit Kreditkarten bezahlt werden. Bus: Zahlreiche Firmen bieten Langstreckenverbindungen an, die Busse sind grundsätzlich klimatisiert. Drei Busunternehmen bieten Verbindungen zwischen den Hauptzentren an: Translux Express, Greyhound Cityliner und Intercape Mainliner . Baz Bus transportiert Rucksackreisende von Jugendherberge zu Jugendherberge. Weitaus luxuriöser ist das Busunternehmen Compassline . Es bietet auf Kundenwünsche zugeschnitte Bustouren an. Taxis gibt es in allen Städten, an Flughäfen und vor Hotels, sie fahren meist nach festgesetzten Tarifen. Auf Langstrecken sollte man vor der Fahrt die Preise vergleichen. In der Regel fahren örtliche Taxis nicht einfach herum. Man muss die Taxivermittlung anrufen oder einen Taxistand suchen (gewöhnlich im Stadtzentrum). Mietwagen: Autovermieter findet man in allen Städten und an den Flughäfen. Mindestalter 23 Jahre. Unterlagen: Internationaler Führerschein erforderlich. Verkehrsbestimmungen:Linksverkehr; Anschnallpflicht; Promillegrenze: 0,8 ; Die Benutzung eines handgehaltenen Mobil- oder Autotelefons ist während der Fahrt verboten, die Benutzung von Freisprecheinrichtungen ist erlaubt. Geschwindigkeitsbegrenzungen: in geschlossenen Ortschaften: 60 km/h; auf Landstraßen: 100 km/h; auf Autobahnen: 120 km/h. Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind sehr hoch. Stadtverkehr: In allen größeren Städten gibt es gute Bus- und Bahnnetze, in Johannesburg auch Oberleitungsbusse. Die Fahrpreise in Kapstadt und Johannesburg werden nach Fahrzonen berechnet. Man kann Einzel- und Sammelfahrkarten (Clipcards für 10 Fahrten) an den Kiosken kaufen. In Pretoria (Tshwane) gibt es viele verbilligte Fahrscheine. In Durban wird den städtischen Bussen von Minibussen und Sammeltaxis (legalen und illegalen) Konkurrenz gemacht, die man auch in allen anderen südafrikanischen Städten findet und die mit Vorsicht zu benutzen sind. Die Tarife regulärer Taxen sind innerhalb der Städte höher als auf Langstrecken. Taxifahrer erwarten 10% Trinkgeld. Reise- und Sicherheitsinformationen:
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Südafrika: Einreise und Fakten
Einreise für DeutscheAls Touristen visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind: Mindestens noch 3 Monate über das Ausreisedatum gültiger Reisepass (mindestens eine freie Seite für Ein- und Ausreisestempel), Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt. Einreise für ÖsterreicherAls Touristen visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind: Mindestens noch 30 Tage über das Ausreisedatum gültiger Reisepass (mindestens eine freie Seite für Ein- und Ausreisestempel), Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt. Einreise für Schweizer
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