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Thailand Reiseinfos

Generelles:

Fläche: 513.115 qkm.

Bevölkerungszahl: 65.444.37 (2005).

Bevölkerungsdichte: 128 pro qkm.

Hauptstadt: Bangkok (Krung Thep). Einwohner: 5.104.480 (2005).

Geographie: Thailand grenzt im Westen an Myanmar und den Indischen Ozean, im Süden und Osten an Malaysia und den Golf von Thailand, im Osten an Kambodscha und im Norden und Osten an Laos. Der Chaophraya und seine Nebenflüsse fließen durch große Teile des thailändischen Festlandes. Im Nordosten erhebt sich das Korat-Plateau etwa 300 m über die Hochebene. Diese weitgehend unfruchtbare Region macht etwa ein Drittel des Landes aus, die bewaldeten Hügel im Norden bedecken ein weiteres Drittel.

Staatsform: Parlamentarische Monarchie seit 1932. Verfassung von 1997. Zweikammerparlament: Repräsentantenhaus (Sapha Phuthaen Ratsadon) mit 500, Senat (Wuthisapha) mit 200 Mitgliedern. Staatsoberhaupt: König Bhumibol Adulyadej (Rama IX.), seit 1946. Regierungschef: Thaksin Shinawatri, seit 2001.

Sprache: Amtssprache ist Thai (Siamesisch). Umgangssprachen sind u. a. Malaiisch und Chinesisch sowie regionale Dialekte. Englisch ist Handels- und Bildungssprache.

Religion: Theravada-Buddhisten (95%); christliche, moslemische und hinduistische Minderheiten.

Ortszeit: MEZ + 6.

Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Thailand.

Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +6 Std. und im Sommer +5 Std.

Netzspannung: 220 V, 50 Hz. Unterschiedliche Steckdosen, Adapter empfohlen.

Post- und Fernmeldewesen:

Telefon: Selbstwählferndienst.

Landesvorwahl: 66.

Mobiltelefon: GSM 900 und 1800. Netzbetreiber sind u.a. Advanced Info Service (Internet: www.ais900.com) (GSM 900) und Total Access Comms (Internet: www.dtac.co.th) (GSM 1800).

Faxdienst: Bei der Communication Authority of Thailand und größeren Hotels.

Internet/E-Mail: In Städten und Urlaubsgebieten gibt es zahlreiche Internetcafés mit öffentlichem Internet-/E-Mail-Zugang. Internetanbieter sind Internet Thailand (Internet: www.inet.co.th) und Asia Infonet (Internet: www.asianet.co.th).

Telegramme: Nimmt das Hauptpostamt in der New Road, Bangkok, sowie jedes Telegrafenamt entgegen.

Post: Luftpost nach Europa benötigt bis zu einer Woche. Öffnungszeiten der Postämter: Das Hauptpostamt in Bangkok öffnet Mo-Fr 08.00-20.00 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen 08.00-13.00 Uhr. Postämter in anderen Landesteilen öffnen in der Regel 08.30-15.30 Uhr.

Deutsche Welle: Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Klima: In Thailand gibt es drei Jahreszeiten: Heiß ist es von März bis Mai/Juni. Regnerisch (Monsun) von Juni/Juli bis September/Oktober. Kühler ist es von November bis Februar. An der Ostküste des südlichen Isthmus tritt der Monsun von November bis März auf, an der Westküste (Phuket) von März bis Oktober. Die heißesten Temperaturen kommen in den nordwestlichen Ebenen vor. So kann es gegen Ende der heißen Jahreszeit in Chiang Mai im Norden Thailands heißer werden als in Bangkok, allerdings mit bedeutend geringerer Luftfeuchtigkeit.

Reisen nach Thailand können auch während der Regenzeit unternommen werden. Die ideale Reisezeit ist allerdings von November bis Februar, da die Temperaturen in der kühleren Jahreszeit immer noch als sehr warm eingestuft werden können.

Regionen und Städte:

Die dem Stadtbild nach stark westlich orientierte Hauptstadt ist dennoch ihrem Wesen nach asiatischen Traditionen verhaftet geblieben. Bangkok ist das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes, die rapiden Veränderungen und der zunehmende Wohlstand haben jedoch auch Nachteile gebracht. Es gibt zuviel Straßenverkehr und die Stadt kommt oft zu einem komplett Stillstand. Die besten Hotels überblicken den Chaophraya-Fluß, an dessen Ufer auch der Große Palast zu finden ist. Das riesige Gelände beherbergt den Wat Phra Kaeo, eine Tempelanlage mit dem Tempel des Smaragdbuddha. Diese Buddhafigur besteht aus einer besonders leuchtend-grünen Jadeart und ist nicht, wie man vermuten könnte, mit Smaragden besetzt. Für den Besuch des Großen Palastes gelten bestimmte Kleidungsregeln. So müssen Frauen einen Rock tragen, der die Knie bedeckt, und von Männern werden lange Hosen erwartet. Andernfalls wird der Eintritt verweigert. Flußaufwärts vom Großen Palast ist das KöniglicheBootshaus. Hier kann man die reichverzierten königlichen Barkassen bewundern, die für besondere Prozessionen auf dem Chaophraya verwendet werden. Innerhalb der Stadtgrenzen Bangkoks gibt es über 300 faszinierende Tempel und Schreine. Am bekanntesten sind Wat Benchamabophit (Marmor-Tempel), Wat Arun (Tempel der Morgendämmerung) und Wat Traimit (Tempel des Goldenen Buddhas). Eine der größten Tempelanlagen des Landes ist WatPho. Die gesamte Anlage besteht aus über 30 Tempeln, von denen der Tempel des Liegenden Buddhas der größte ist. Mit einer Länge von über 44 m und einer Höhe von 15 m hat diese Buddhafigur unglaubliche Ausmaße. Ein Besuch der zahlreichen farbenfrohen Märkte ist ebenfalls zu empfehlen, besonders erwähnt sei hier der berühmte Schwimmende Markt. Allerdings ist er in den letzten Jahren mehr und mehr zur Touristenattraktion geworden. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehören der LakMuang (Stadtstein), der Erawan-Schrein, an dem tägliche frische Opfergaben dargebracht werden, und das Nationalmuseum. Im Suan Pakkard-Palast kann man wertvolle Antiquitäten besichtigen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen auch das zu einem Kunstgewerbemuseum umgebaute Haus des amerikanischen Seidenhändlers Jim Thompson, der 1967 spurlos in Malaysia verschwand. Ebenso interessant sind der Bangkoker Zoo und die Schlangenfarm des Rotkreuzzentrums. Entfernungen zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten können überraschend groß sein; am besten benutzt man ein Taxi.

Flußaufwärts liegen die alte Hauptstadt Ayutthaya und der alte Sommerpalast Bang Pa-In inmitten herrlicher tropischer Gärten. Beide sind bequem mit einem der zahlreichen Ausflugsboote auf dem Chaophraya zu erreichen.

Östlich von Bangkok liegt die Ancient City, ein riesiges Privatgrundstück mit Modellen der bedeutendsten thailändischen Baudenkmäler (zum Teil in Originalgröße) sowie der in der Nähe der Grenze nach Kambodscha gelegenen eindrucksvollen Tempelruinen des Kaiserreiches der Khmer.

Die zentrale Hochebene nördlich von Bangkok ist die wohlhabendste Region des Landes.

Phitsanulok bietet sich als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung an, z. B. zu den alten Königsstädten Sukhothai und Kamphaeng Phet. Sukhothai und die Umgebung wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Vom historischen Sukhothai sind heute nur noch Ruinen zu sehen, die alle zu einem Nationalpark gehören. Das große Gelände umfaßt Paläste, Tempel und Pavillons sowie zahlreiche Seen und Kanäle. Im März werden hier zahlreiche religiöse Feste begangen.

In der Provinz Kanchanaburi im Westen des Landes gibt es heute moderne Hotels; eine Rundreise durch diese schönste Gegend Thailands westlich von Bangkok lohnt sich unbedingt. In Kanchanaburi steht die berühmte Brücke über den Kwai; ferner gibt es herrliche Wasserfälle und Kalksteinhöhlen zu bewundern.

Im Nordosten, etwa drei Autostunden von Bangkok entfernt, liegt das Khao Yai National Park & Wildlife Reserve. Außer der erstaunlichen Pflanzen- und Tierwelt gibt es in diesem sehr beliebten Nationalpark auch ein kleines Ferienzentrum mit Hotels, so daß man von hier aus problemlos zahlreiche historische Stätten und die großartigen Ruinen der alten Khmer im Nordosten Thailands besuchen kann (u. a. in Pimai, Lop Buri und Phanom Rung). Im Nordosten werden Feste gefeiert, die man in anderen Landesteilen nicht kennt; besonders erwähnt sei hier das Elefantentreiben bei Surin, das alljährlich im November stattfindet.

Chiang Mai im Norden ist die zweitgrößte Stadt Thailands. Von hier aus kann man die reizvolle Umgebung erkunden: die alten und wunderschönen Tempel; Teakwälder, in denen Elefanten zur Arbeit eingesetzt werden; geheimnisvolle Höhlen und Wasserfälle und die Völkerstämme des Nordens mit ihrer einzigartigen Kultur. Einer der bekanntesten Tempel in Nordthailand ist der DoiSuthep, der eine wunderbare Aussicht über die Stadt bietet. Hoch auf einem Berg gelegen, kann er entweder mit einer Zahnradbahn (Fahrpreis: 5 BHT) oder über eine Treppe mit 400 Stufen erreicht werden.

Verschiedene Dörfer in Stadtnähe sind für einheimische Kunstgewerbeartikel bekannt; im Mae-Sa-Tal gibt es eine Elefantenschule und eine Orchideenfarm; längere Touren führen zum Doi Inthanan National Park und nach Chiang Rai in der Nähe des Mekong-Flusses und des Goldenen Dreiecks. Die größte Stadt im Goldenen Dreieck ist Mae Sai an der Grenze zu Myanmar. Hier kann man burmesische Waren wie Teppiche, Gewürze und Kräuter preiswert erstehen.

Die durch das Seebeben vor der indonesischen Insel Sumatra am 26.12.2004 ausgelöste Flutwelle richtete im südwestlichen Küstengebiet Thailands (vor allem in der Zone Khao Lak (Wiederaufbauarbeiten sind im Gange)) sowie den vorgelagerten Inseln (Phuket (inzwischen wieder nutzbar), auf der östlichen Seite von Phi Phi (der Norden ist vollständig intakt) schwere Schäden an. Strandnahe Hotels und Infrastruktur in einem ca. 200 Meter breiten Küstenstreifen wurden besonders betroffen, der Wiederaufbau schreitet voran.

Südlich von Bangkok am Golf von Thailand liegen Pattaya, Südostasiens bekanntester Badeort, und das weniger überlaufene Ferienzentrum Bang Saen. Nicht weit enfernt ist KohSamet, eine unberührte Insel, die leicht per Boot (Fahrzeit 30 Min.) von Rayong erreicht werden kann. Eine ca. zweistündige Autofahrt von Bangkok entfernt liegen Chaam und Hua Hin. Hua Hin war einst ein königlicher Badeort und erfreut sich momentan wieder zunehmender Beliebtheit.

Zahlreiche beliebte Ferienziele liegen am Indischen Ozean. Die Insel Phuket ist durch einen Damm mit der Südwestküste Thailands verbunden. In den letzten Jahren sind auf dieser Insel zahlreiche Hotels aus dem Boden geschossen, so daß Phuket allmählich Pattaya den Anspruch auf die Nummer Eins unter den Feriengebieten Südostasiens streitig macht. Es gibt aber immer noch einige menschenleere Strände und abgelegene Buchten. Die eindrucksvollen Tempelanlagen von Angkor Wat (s. Kambodscha) können mit der neuen Verbindung von Bangkok Airways bequem erreicht werden.

In der Phang Nga Bay, die von Phuket aus leicht zu erreichen ist, ist der Ausblick auf das Meer und die umliegenden Inseln wirklich atemberaubend. Ca. 3500 Inseln (Hongs) sind über die ganze Bucht verteilt. Die felsigen Inseln bieten in ihrem Inneren einer reichhaltigen Fauna und Flora ein Zuhause. Bis vor kurzem gab es keinen Zugang zu den Hongs, so daß sich die Natur ohne jeglichen menschlichen Einfluß entwickelte. Ein Veranstalter bietet spezielle Kanuausflüge, mit denen man durch Felsspalten und Höhlen das Innere besuchen kann.

Songkhla im Süden des Landes am Golf von Thailand liegt etwa 1300 km von Bangkok entfernt; ein reizvoller, freundlicher Ferienort mit chinesischem Flair, ideal für Erholungssuchende. Weiter nördlich im Golf von Thailand liegen die idyllischen Inseln Koh Samui und Koh Phangan mit feinem Sandstrand, zahlreichen Kokosnußplantagen und erfrischenden Wasserfällen. Wenn sie auch kein Geheimtip mehr sind, stellen sie doch eine gute Alternative zu den größeren Touristenzentren dar.

Öffentliche Feiertage:

Gesetzliche Feiertage: 1. Jan. 2006 Neujahr. Jan.-März * Magha Puja-Tag. 6. April Chakri-Tag. 13. - 15. April Songkran (Thai Neujahr). 1. Mai Tag der Arbeit. 5. Mai Krönungstag. 23. Mai* Visakhabuja. 22. Juni* Khao Pansa (Buddhistischer Feiertag). 1. Juli Feiertag der Jahresmitte. 12. Aug. Geburtstag der Königin. 23. Okt. Chulalongkorn-Tag. 5. Dez. Geburtstag des Königs. 10. Dez. Verfassungstag. 31. Dez. Silvester.

Anmerkung: [*] Religiöse Feiertage werden nach dem Buddhistischen Mondkalender bestimmt und verschieben sich.


Essen & Trinken: Es gibt sowohl europäische als auch asiatische Restaurants. Thailändisches Essen ist äußerst schmackhaft und scharf gewürzt; in den meisten Restaurants wird jedoch berücksichtigt, dass Europäer scharfes Essen nicht gewöhnt sind. Vor allem Pri-Kee-Noo, kleine rote oder grüne Pfefferschoten, sind von Neuankömmlingen mit äußerster Vorsicht zu genießen. Diese werden meist in einer Vinaigrette zum Hauptgericht serviert. Zu den Spezialitäten zählen Tom Ka (Kokosmilchsuppe mit Makroot-Blättern, Lemon Grass, Ingwer sowie Huhn oder Krabben); Reis mit Kaeng Pet (scharfer Roter Curry mit Kokosmilch, Kräutern, Knoblauch, Pfefferschoten, Krabbenpaste, Koriander und anderen Gewürzen); Kaeng Khiaw (Grüner Curry mit Auberginen, Rind oder Huhn); Gai Yang (Grillhähnchen) und Kao Pat (Reispfanne mit Krabben, Huhn- und Schweinefleisch, Zwiebeln, Eiern und Safran). Diese Gerichte werden oft mit Zwiebeln, Gurken, Sojasoße und Pfefferschoten serviert. Unter den Nachspeisen sind Salim (süße Nudeln in Kokosmilch) und Songkaya (Pudding aus Kokosmilch, Ei und Zucker, oft in einer Kokosnussschale serviert) besonders zu empfehlen. Lecker zum Frühstück sind auch Mangos mit süßem Reis (in Kokosmilch gekocht), die allerdings nur während der Mangoernte von März bis Mai angeboten werden. Weitere exotische Obstsorten sind Papaya, Jackfruit, Mangosteens, Rambutans, Pomelos (süße Grapefruit) und vor allem Durians, die von Ausländern (die man hierFarangs nennt) wegen ihres eigenartigen Geruchs entweder heiß geliebt oder geradezu verabscheut werden. Man sollte jedoch beachten, dass zahlreiche Hotels die Aufbewahrung von Durians im Zimmer nicht zulassen. In thailändischen Restaurants isst man mit Löffel und Gabel, in chinesischen Restaurants mit Stäbchen oder auf Wunsch mit Messer und Gabel. In Restaurants werden meist vor dem Essen heiße oder kalte Erfrischungstücher zum Händeabwischen gereicht. Getränke: Kokosmilch wird direkt aus der Schale angeboten. Neben zahlreichen anderen einheimischen Getränken sind vor allem Singha-Bier und Sang Thip-Whisky eine Kostprobe wert.

Nachtleben: Bangkoks Nachtleben ist weltberühmt; Nachtklubs, Straßencafés, klassische Tanztheater und Kinos sind bis spät in die Nacht geöffnet.

Einkaufstipps: Besonders schöne Mitbringsel sind thailändische Seide und Baumwollstoffe, Lederwaren, Silber, Keramik mit grüner Celadon-Glasur, Puppen, Masken, Lackarbeiten sowie Artikel aus Bambus und Bronze. Der Wochenendmarkt in Bangkoks Chatuchak Park ist herrlich zum Stöbern und Staunen, hier ist von echten Antiquitäten bis hin zu Kampffischen alles erhältlich. Maßgeschneiderte Kleidung ist ebenfalls zu empfehlen und kann innerhalb von wenigen Tagen angefertigt werden. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 10.00-19.00 Uhr (Kaufhäuser), 08.00-21.00 Uhr (kleinere Läden). Die meisten Geschäfte haben auch sonntags geöffnet.

Sport: Schwimmen und Tauchen sind beliebt an den weitläufigen Stränden und auf den Inseln. Bereits mit der Taucherbrille erhält man einen einmaligen Einblick in die klare, bunte Unterwasserwelt; Ausrüstungen zum Tiefseetauchen stehen vor allem in den Feriengebieten zum Verleih. Wasserskifahren kann man hauptsächlich in Pattaya und im Binnenland auf dem Chaophraya bei Nonthaburi und Pakred in der Nähe von Bangkok. Jet-Skis stehen in den Urlaubsorten zum Verleih. In den meisten Urlaubsgebieten gibt es auch Golfplätze. An vielen Stränden wird Paragliding angeboten. Publikumssport:Boxkämpfe werden an drei Abenden der Woche sowie Samstag nachmittags im Lumphini-Stadion veranstaltet, im Ratchadamnoen-Stadion viermal die Woche. Pferderennen finden alle zwei Wochen sonntags im Royal Bangkok Sports Club und sonntags im Royal Bangkok Turf Club statt. Flugdrachenkampf ist ein Sport, den es nur in Thailand gibt, in Bangkok kann man den Veranstaltungen von Ende Februar bis Anfang Juni im Pramane-Park (Bangkoks größtem Park) beiwohnen.

Veranstaltungskalender: In Thailand finden über das ganze Jahr verteilt unzählige Feiern und Festivitäten statt. Einige davon, wie beispielsweise Songkran, das alte Thai Neujahr (im April), Visaka Puja, ein buddhistisches Fest (im März), sowie Loi Krathong (im November) werden landesweit gefeiert, während andere lediglich auf bestimmte Regionen beschränkt sind. Ein detaillierter Veranstaltungskalender ist von der Tourism Authority of Thailand erhältlich (s. Adressen).

4.-6. Febr. 2006 Blumenfest, Chiang Mai. 9.-11. Febr. Chinesisches Neujahr in Bangkok. 14. Febr. Hochzeit unter Wasser, Trang. 17.-27. Febr. Internationales Film-Festival, Bangkok. 6. März Magha Puja (buddhistisches Fest), That Phanom. 25. März Magha Puja, Bangkok. 1.-3. Apr. Phanom Rung Kirmes, Phanom Rung. 13.-15. Apr.Songkran, das alte Thai Neujahr (im April), Chiang Mai und versch. Orte. 24. Apr. Wimaya Nattakan Ton und Licht-Show, Nakhon Ratchasima. 4. Mai Visakha Puja, versch. Orte. 14.-15. Mai Raketenfest, Yasothon. 20.-21. Jul. Tak Bat Dok Mai, Saraburi. 21.-22. Jul. Kerzenfest, Ubon Ratchathani. 4.-5. Okt. Langbootrennen auf dem Mekong, Nakhon Phanom. 5.-11. Sept. Elefanten-Polo, Hua Hin. 2.-11. Okt. Vegetarierfest, Trang. 16. Okt. Wasserbüffelrennen, Chon Buri. 12.-18. Okt. Bootsprozession, Nakhon Phanom. 17. Okt. Naga Feuerbälle, Nong Khai. 4.-5. Nov. Bootsrennen, Buri Ram. 9.-13. Nov. Phimai-Fest, Prasat Hin Phimai.

Land & Leute: Die traditionellen Gebräuche in Thailand sind seit Jahrhunderten kulturellen Einflüssen aus China, Indien und neuerdings auch aus dem Westen ausgesetzt. Westlichen Besuchern gibt man oft zur Begrüßung die Hand, Thailänder werden auf traditionelle Art begrüßt, mit aneinandergelegten Handflächen, wobei die Fingerspitzen nach oben zeigen, und leichter Verbeugung. Westliche Besucher sollten sich nicht scheuen, Thailänder auf die traditionelle Weise zu begrüßen. Buddhistische Mönche werden stets auf diese Art gegrüßt. Nahaufnahmen mit dem Fotoapparat dürfen nicht ohne Einwilligung der Mönche gemacht werden. Die königliche Familie genießt grenzenlosen Respekt, und ihre Handlungen werden niemals in Frage gestellt. Besucher sollten dies berücksichtigen und in keiner Weise Kritik üben. Im Allgemeinen sind Thailänder sehr zurückhaltende Menschen und verlieren nur selten die Ruhe. Westliche Besucher sollten beachten, dass nur Kinder Ärger und Frustration zum Ausdruck bringen dürfen. Ein Erwachsener, der sich so verhält, verliert sein Gesicht. Geduld und Ruhe sind an der Tagesordung. Vor dem Betreten eines Privathauses oder eines Tempels werden die Schuhe ausgezogen. Man sollte nie mit dem Finger auf Personen oder Gegenstände zeigen oder Thailänder, insbesondere Kinder, am Kopf berühren. Freizeitkleidung ist überall akzeptabel, selten wird von Männern erwartet, dass sie einen Anzug tragen. Ein traditionelles thailändisches Hemd ist für Männer die beste Bekleidung für besondere Anlässe. Badekleidung gehört an den Strand, oben ohne wird ungern gesehen. Rauchen ist fast überall gestattet. Trinkgeld: Die meisten Hotels berechnen 10% Bedienungsgeld und 11% Regierungssteuer. In Restaurants werden ca. 10% Trinkgeld erwartet. Weniger als 10 BHT Trinkgeld gelten als Beleidigung. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.


Wirtschaft: Nach asiatischen Maßstäben ist Thailand ein relativ wohlhabendes Land. Der bedeutendste Wirtschaftszweig ist noch immer die Landwirtschaft, in letzter Zeit gewinnt jedoch die Industrie zunehmend an Bedeutung. Zu den landwirtschaftlichen Erzeugnissen zählen Reis (Thailand ist der größte Reisexporteur der Welt), Zucker, Maniok, Mais, Gummi, Baumwolle und Tabak. Die Fischerei spielt ebenfalls eine große Rolle. Die Forstwirtschaft muss sich von dem übermäßigen Abholzen der Teakwälder in den letzten Jahrzehnten erst wieder erholen, die Regierung plant die Aufforstung. In der Zwischenzeit floriert der Holzhandel mit Myanmar, das dringend auf Devisen angewiesen ist.

Der bedeutendste Bodenschatz Thailands ist Zinn, die Einnahmen durch den Abbau dieses Metalls sind jedoch stark zurückgegangen, seit der Hauptumschlagplatz für Zinn zusammenbrach. Erfolgversprechend ist die Entdeckung von Erdgas in den Küstengewässern.

Im Dienstleistungssektor ist vor allem die Bedeutung des Tourismus in den letzten 20 Jahren ständig gestiegen (2000 kamen über 9,5 Mio. Besucher, 2003 waren es 10 Millionen und 2004 rund 12 Millionen Besucher). Auch als Finanzzentrum wird Thailand immer bedeutender.

Das Sozialprodukt (BIP) entsteht zu 53% im Dienstleistungsbereich, 37% in der Industrie und 10% in der Landwirtschaft (Stand: 2003). Der Tourismus mit 4% Anteil am BIP ist eine wichtige Devisenquelle.

Stark zunehmende Investitionen hatten eine größere Nachfrage für Maschinen und Ausrüstungen zur Folge und belebten den Handel ganz beträchtlich. Zu den wichtigsten Industriebereichen gehören: Nahrungsmittelverarbeitung, Textilindustrie, Elektrotechnik, Kraftfahrzeugbau, die petrochemische Industrie und die Eisen- und Stahlherstellung.

Nach erheblichen Schwierigkeiten Ende der neunziger Jahre befindet sich die thailändische Wirtschaftauf dem Weg der Besserung. Wesentliche Faktoren, die zu diesem Umschwung beitrugen, sind seit Jahren ein Anstieg des Exportvolumens, staatliche Fördermaßnahmen, ein Anstieg des Tourismus und der privaten Nachfrage. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs 2003 um 6,2%. 2004 erreichten die thailändischen Exporte einen Anstieg um 20% gegenüber dem Vorjahr. Wären die Ölpreise nicht so hoch gewesen, hätte 2004 das beste Exportjahr für Thailand seit der Asienkrise werden können.

Das Haushaltsjahr 2002/03 konnte mit einem kleinen Überschuss von 0,4% des BIP abgeschlossen werden. Die Inflationsrate ist fortlaufend niedrig. 2003 betrug sie 1,8%. Die Arbeitslosenquote lag bei 2,2%. Der Außenhandel wurde weiter liberalisiert. Seit dem 1. Januar 2000 sind die Handelsschranken innerhalb der ASEAN-Staaten, denen auch Thailand angehört, weggefallen und die Zölle reduziert worden. Die wichtigsten Handelspartner sind die USA, Japan und Singapur.

Geschäftsverkehr: Geschäftsleute in gehobenen Positionen sprechen zumeist Englisch, in kleineren Firmen sowie Betrieben außerhalb des Industriegürtels von Bangkok kann es jedoch Kommunikationsprobleme geben. Visitenkarten sind erforderlich. Vorherige Terminvereinbarung ist üblich. Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr. Manche Büros haben samstags halbtags geöffnet. Behörden: Mo-Fr 08.30-12.00 und 13.00-16.30 Uhr.

Kontaktadressen: Handelsabteilung der Botschaft von Thailand

Petzowstraße 1, D-14109 Berlin

Tel: (030) 805 00 40. Fax: (030) 80 50 04 51.

E-Mail: berlin@thaicomm.b.uunet.de

German-Thai Chamber of Commerce

25th Floor, Empire Tower 3, 195 South Sathorn Road, Yannawa, Sathorn, Bangkok 10120

Tel: (662) 670 06 00. Fax: (662) 670 06 01.

E-Mail: gtcc@gtcc.org

Internet: www.gtcc.org

Handelsabteilung der Botschaft von Thailand

Kopalgasse 47, A-1110 Wien.

Tel: (01) 748 50 20. Fax: (01) 748 50 20 12.

E-Mail: thaicommvienna@magnet.at

Thailändische Botschaft

Kirchstrasse 56, CH-3097 Bern/Liebefeld

Fax: (031) 970 30 35 (nur schriftliche Anfragen).

Department of Export Promotion

22/77 Rachadapisek Road, Chatuchak, Bangkok 10900

Tel: (02) 511 50 66. Fax: (02) 512 26 70.

E-Mail: iticdep@depthai.go.th

Internet: www.thaitrade.com

Konferenzen/Tagungen: Das Bangkok Convention Centre ist das größte Kongresszentrum des Landes, es gibt jedoch im ganzen Land zahlreiche Konferenzlokalitäten (einschließlich Hotels).

Zu den Mitgliedern der Thailand Incentive and Convention Association zählen Hotels, Fluggesellschaften, Verlagshäuser, Werbeagenturen, Kreuzfahrtgesellschaften, Reisebüros, Rechtsanwälte und Banken. Der Verband veröffentlicht Broschüren sowie ein Jahreshandbuch und bietet Planungshilfen.

Thailand Incentive and Convention Association (TICA)

99/7 The Legacy Vipawadee Building, Soi Ladprao 8, Lardprao Road, Lardyao, Chatuchak, Bangkok 10900

Tel: (02) 938 65 90. Fax: (02) 938 65 94.

E-Mail: info@tica.or.th

Internet: www.tica.or.th


Reiseverkehr - International:

Flugzeug: Die nationale Fluggesellschaft heißt Thai Airways International(TG) . Thai Airways viermal täglich zwischen Frankfurt und Bangkok. Nonstop-Verbindungen von Frankfurt bestehen mit Lufthansa, Thai Airways und United Airlines. Thai Airways fliegt zweimal täglich, sonntags einmal täglich nonstop. Von Wien aus fliegt Thai Airways und Austrian Airlines, von Zürich aus Swiss und Austrian Airlines.

Mahan Air fliegt ab Düsseldorf via Teheran nach Bangkok.

Billigflüge

Condor bietet Nonstop-Flüge nach Bangkok ab den internationalen deutschen Flughäfen und u.a. ab Wien und Zürich. LTU ab fliegt von Düsseldorf , Eva Air von Wien aus nach Bangkok.

Durchschnittliche Flugzeiten: Frankfurt Bangkok: 10 Std. 10; Wien Bangkok: 10 Std.; Zürich Bangkok: 10 Std. 25.

Internationale Flughäfen: Suvarnabhumi International Airport liegt 25 km östlich vom Stadtzentrum Bangkoks und ersetzt den bisherigen internationalen Flughafen (Don Muang). Eine City-Link-Verbindung befindet sich im Bau.

Bangkok International (BKK) (Don Muang) liegt 24 km nördlich der Stadt (Fahrzeit 40-60 Min.). Züge nach Bangkok fahren in der Zeit vom 06.06-20.07 Uhr vom Don Muang-Bahnhof ab, der gegenüber vom Flughafen liegt und durch eine Fußbrücke mit dem Terminalgebäude verbunden ist. Die Bangkok Airport Express-Züge fahren alle 90 Minuten (08.00-19.00 Uhr) vom Bahnhof direkt neben dem Flughafen in Richtung Hauptbahnhof Hualamphong ab (Fahrzeit: 35 Min.). Flughafenbusse verkehren regelmäßig auf vier verschiedenen Strecken in der Zeit von 05.00-00.00 Uhr zwischen dem Eingangsbereich des Flughafens und dem Stadtzentrum von Bangkok und fahren die wichtigsten Hotels an. Linienbusse nach Bangkok, einige davon klimatisiert, fahren regelmäßig in der Straße vor dem Flughafen ab. Lizensierte Stadttaxis mit Taxametern (Tel: 12467)(erkennbar an den schwarz-gelben statt schwarz-weißen Nummernschildern) kann man vor der Abflugshalle anhalten. Flughafeneinrichtungen: Duty-free-Shop u.a. Geschäfte, Mietwagenschalter, Banken, Restaurant und Bar, Postamt, Gepäckaufbewahrung (24 Std. geöffnet), Erste-Hilfe-Station (24 Std. geöffnet), Tourist-Information, Hotel-Reservierungsschalter, Konferenz- und Geschäftseinrichtungen.

Chiang Mai International Airport (CNX) liegt am Stadtrand (Fahrzeit 10 Min.). Zur Innenstadt fährt man am besten mit dem Taxi. Flughafeneinrichtungen: Mietwagenschalter, Gepäckaufbewahrung, Bank/Wechselstube, Restaurant und Bar.

Phuket International Airport (HKT) liegt 35 km von Phuket entfernt. Mietwagenschalter, Gepäckaufbewahrung, Restaurant, Duty-free-Shop, Erste-Hilfe-Station Postamt und Bar. Busse und Taxis fahren zur Stadt.

Hat Yai International (HDY) fertigt Inlandsflüge und Flüge zu anderen asiatischen Städten ab, v.a. Malaysia. Die nächstgelegene Stadt Songkhla ist ca. 20 km entfernt. Taxis, Busse und Züge stehen zur Verfügung.

Chiang Rai International (CEI) liegt 8 km außerhalb der gleichnamigen Provinzhauptstadt. Flughafeneinrichtungen: Geschäfte, Mietwagenschalter, Bank/Wechselstube, Restaurant und Bar.

Flughafengebühren: 500 BHT. Transitreisende und Kinder unter zwei Jahren sind ausgenommen.

Schiff: Bangkok ist der größte internationale Hafen Thailands. Passagierverkehr im kleinen Rahmen wird von Fracht- und Passagierschiffahrtsgesellschaften betrieben. Fährüberfahrten für Passagiere zwischen Thailand und Laos sind an mehreren Stellen entlang des Mekong möglich. Kreuzschiffahrtsunternehmen, die Thailand anfahren, sind u.a. Princess Cruises, Seabourn, Silversea und Star Clippers.

Bahn: Direktzüge fahren nach Kuala Lumpur mit Anschlussverbindungen nach Singapur (täglich, Fahrzeit 48 Std.) und zur laotischen (bei Nong Khai) und kambodschanischen Grenze (bei Aranyaprathet). Der Eastern & Oriental Express fährt von Bangkok nach Singapur.

Bus/Pkw: Von Kambodscha, Malaysia und Laos kann man auf dem Landweg nach Thailand einreisen. Die Straßen nach Myanmar sind offiziell für Touristenreisen nicht geöffnet.


Reiseverkehr - National:

Flugzeug: Linienflüge:

Thai Airways International (TG) Internet: ) sowie Bangkok Airways (PG) (Internet:) fliegen alle größeren Städte an. Außerhalb der Hauptsaison gibt es oft Vergünstigungen und Sondertarife.

Billigflüge:

Nok Air .

Orient Thai fliegt innerhalb von Thailand sowie von Thailand nach Singapur, Südkorea, Hongkong und nach Kuala Lumpur.

Airpass: Der Airline-Verbund Star Alliance bietet seinen Kunden einen Airpass für Flüge innerhalb Thailands an. Der Pass kann in Verbindung mit jedem internationalen Flug erworben werden, wenn es ein Rund- oder Gabelflug ist. Es können 3 bis 8 Streckencoupons gekauft werden und die maximale Aufenthaltsdauer beträgt 3 Monate.

Schiff: Es gibt saisonbedingt etwa 1600 km befahrbare Wasserwege. Eine Fährverbindung zwischen Thahnon Tok und Nonthaburi besteht, es gibt auch zahlreiche Wassertaxis. Luxuriöse Flusskreuzfahrten sind auf der Oriental Queen möglich. Während der Monsunzeit sind Fährverbindungen begrenzt, besonders von Mai bis Oktober entlang der Ostküste und Andamanküste, sowie November bis Januar an der Golfküste. Die Sehenswürdigkeiten entlang des Chao Phraya-Flusses erkundet man am besten mit dem Chao Phraya Touristenboot .

Bahn: Das Bahnnetz erstreckt sich über 4600 km und verbindet alle größeren Städte (ausgenommen Phuket). Die nationale Bahngesellschaft ist die State Railway of Thailand . Die vier Hauptstrecken führen in den Norden nach Chiang Mai und in die östlichen, südlichen und westlichen Regionen des Landes; ferner gibt es eine Bahnstrecke zwischen Thonburi (Bangkok) und Nam Tok über die berühmte Brücke über den Fluss Kwai. Auf allen Strecken verkehren täglich mehrere Züge, z. T. führen sie Speise- und Schlafwagen und haben eine Klimaanlage. Die Züge fahren i. Allg. recht langsam, jedoch bequem. Der Southern Line Express hält in Surat Thani, von wo Fahrgäste per Bus und Fähre zur Insel Koh Samui weiterfahren können. Einige Fahrpläne sind auch auf Englisch erhältlich. Der Eastern&Oriental Express fährt innerhalb von drei Tagen an Sehenswürdigkeiten wie Chiang Mai, Lampang, der Ruinenstadt Ayutthaya und der Brücke am Kwai vorbei.

Bus/Pkw: Das Straßennetz (52.000 km) in Thailand ist relativ gut ausgebaut, es gibt zahlreiche Schnellstraßen. Linksverkehr. Bus: Langstreckenbusse verkehren zwischen allen Städten und in alle Landesteile. Fahrpreise sind günstig, die Busse jedoch überfüllt. In den klimatisierten Bussen privater Unternehmer kann man Sitzplätze buchen, hier liegen die Preise etwas höher. Buchungen können in Hotels, Reisebüros oder an den großen Busterminals in Bangkok vorgenommen werden. Das staatliche Busunternehmen heißt Bor Kor Sor (BKS). Es ist günstig und zuverlässig. Taxi: Es empfiehlt sich, den Fahrpreis vor Fahrtantritt auszuhandeln; die meisten Taxifahrer sprechen allerdings kaum Englisch. Taxis verkehren in Thailand Tag und Nacht überall. Trinkgeld wird nicht erwartet. Es gibt drei verschiedene Arten von Taxis, solche mit Taxameter, solche ohne Taxameter und die dreirädrigen Tuk-Tuks (Motorrikscha). Auch in Taxis mit Taxameter kann man den Fahrpreis aushandeln. Während der Hauptverkehrszeit kommt man mit dem Tuk-Tuk schneller voran. Besucher sollten den Namen eines nahe gelegenen Hotels oder einer Sehenswürdigkeit im Zusammenhang mit dem Fahrziel angeben. Taxifahrer versuchen des öfteren, ihre Fahrgäste zu einem Touristengeschäft abzuschleppen (wo sie Kommission erhalten), bevor sie sie zu ihrem Ziel fahren. Mietwagenfirmen gibt es in allen größeren Städten. Unterlagen: Internationaler Führerschein.

Stadtverkehr: Die Government Mass Transit Authority ist für den öffentlichen Nahverkehr in Bangkok zuständig. Es gibt eine U-Bahn, Wassertaxis, Taxis, den Skytrain. Der Skytrain, Bangkoks hochmodernes Verkehrsmittel, ist ideal zum Sightseeing: Die Hochbahn fährt über den Straßenschluchten der Hauptverkehrsachsen. Das Bangkok Transit System BTS betreibt auch Shuttle Busse, die zwischen 06.30 und 22.30 Uhr auf sechs verschiedenen Strecken fahren . Außerdem gibt es viele private Bus- und Minibusunternehmen. In klimatisierten Bussen und Schnellbussen liegen die Fahrpreise höher, i. Allg. sind sie jedoch immer noch preiswert. Bezahlt wird beim Schaffner. In Stadtbussen sollte man die Rücksitze für die buddhistischen Mönche freihalten. Es empfiehlt sich, bei der Ankunft in Bangkok einen Plan des Busliniennetzes zu kaufen.Wassertaxis sind sehr gebräuchlich, zeitsparend und preiswert.

Fahrzeiten: von Bangkok zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):

Anmerkung: [*] Ubon-Ratchathani.

Reise- und Sicherheitsinformationen:
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:

Nach einer Anschlagsserie in der Stadt Yala am 14. Juli 2005 erklärte die thailändische Regierung am 20. Juli 2005 den "besonderen Notstand" für die drei südthailändischen Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani. Seit Anfang 2004 verzeichnet der Süden Thailands eine Welle von Anschlägen radikaler Angehöriger der muslimischen Bevölkerungsminderheit gegen staatliche Einrichtungen, worauf die thailändischen Sicherheitskräfte mit Härte reagierten. Militante muslimische Kämpfer drohten auch damit, massiv durch Selbstmordattentate zurückzuschlagen.Für Thailand muss daher von einer erhöhten Gefahr terroristischer Attentate ausgegangen werden. Ziel dieser Attentate dürften in erster Linie Einrichtungen der thailändischen Sicherheitskräfte oder allgemein des thailändischen Staates sein. Aber auch beliebte Tourismusziele und Urlaubszentren, die Verkehrsinfrastruktur (z.B. Flughäfen) sowie große Einkaufszentren können davon nicht ausgeschlossen werden, insbesondere weil mehrere Terrorgruppen Anschläge auch gegen touristische Reiseziele angedroht hatten.Bisher gab es in Thailand jedoch -keine- Anschläge ausser in den unter Notstandsrecht stehenden Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie in der benachbarten Provinz Songhla.Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia, die südlichsten Provinzen Thailands, wird aufgrund der anhaltenden Unruhen dringend abgeraten.SeebebenDie durch das Seebeben vor der indonesischen Insel Sumatra am 26.12.2004 ausgelöste Flutwelle richtete im südwestlichen Küstengebiet Thailands (vor allem in der Zone Khao Lak) sowie den vorgelagerten Inseln schwere Schäden an. Strandnahe Hotels und Infrastruktur in einem ca. 200 Meter breiten Küstenstreifen wurden besonders betroffen, der Wiederaufbau ist mit Ausnahme der Region Kao Lak, der Insel Koh Phi Phi und einigen Dörfern, die keine touristischen Ziele darstellen, abgeschlossen Die Flutwelle forderte in der unmittelbaren Küstenregion zahlreiche Todesopfer, deren Identifizierung noch nicht ganz abgeschlossen ist.Die deutsche Botschaft Bangkok und das Honorarkonsulat Phuket stehen weiter zur Betreuung Deutscher vor Ort zur Verfügung. Die touristische Infrastruktur im Hinterland des südwestlichen Küstengebietes blieb intakt. Überhaupt nicht betroffen sind die Binnengebiete Thailands (Bangkok, Chiang Mai, Chiang Rai, Mae Hong Son, Ayuttaya usw.) sowie die populären Reiseorte an den Küsten des Golfes von Thailand (Hua Hin, Pattaya, Ko Samui, Ko Chang, Ko Samet, Ko Si Chang, usw.). Interessierten Reisenden wird geraten, sich durch unmittelbare Kontaktaufnahme mit deutschen Reiseveranstaltern oder direkt vor Ort gezielt zu erkundigen, ob ein Aufenthalt am gewünschten Zielort möglich ist. Bitte beachten Sie auch die allgemeinen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes.Weitere Hinweise:Wegen sporadischer Auseinandersetzungen im Grenzgebiet zu Myanmar sollten Reisen an die Grenze oder in die unmittelbare Grenznähe nicht, oder allenfalls unter sachkundiger Führung und als Gruppenreise unternommen werden. Im Grenzgebiet zu Kambodscha kann es zu Überfällen durch bewaffnete Banden kommen, die mitunter Menschenleben fordern. Gleiches wird von Trekking-Touren in entlegene nördliche Landesteile gemeldet.Bei der Benutzung von Fähr- und Ausflugsbooten, vor allem bei Fahrten auf offener See, ist angesichts oftmals mangelhafter Sicherheits- und Rettungseinrichtungen Vorsicht angezeigt.


Thailand: Einreise und Fakten

Einreise für Deutsche

Für einen Touristenaufenthalt visumfrei für 30 Tage. Notwendig sind: Bei Ankunft mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass, bestätigtes Rück- oder Weiterreiseticket, ausreichende Geldmittel/Kreditkarte.

Landesdaten

Lage: Das Königreich Thailand - auch unter dem Namen Siam bekannt - liegt in Hinterindien zwischen dem 5. und 21. nördlichen Breitengrad und 96. bis 106. östlichen Längengrad. Es grenzt im Westen an Myanmar und an den Golf von Bengalen, im Nordwesten an Myanmar, im Nordosten an Laos, im Osten an den Golf von Siam, im Südosten an Kambodscha, im Süden an Malaysia.

Fläche: 513.115 km².

Verwaltungsstruktur: 76 Provinzen (changwat).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 62,6 Millionen.

Städte: Bangkok (Krung Thep - Hauptstadt) ca. 10-12 Millionen, Nakhon Ratchasima ca. 2,6 Millionen, Khong Kaen ca. 1,65 Millionen, Chiang Mai ca. 1,55 Millionen, Ubon Thani ca. 1,45 Millionen, Hat Yai ca. 900.000.

Sprache

Die offizielle Landessprache ist Thai (Siamesisch). Weitere Umgangssprachen sind Malaiisch und Chinesisch. Englisch ist Handelssprache. Die Schrift besteht aus Thai-Zeichen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +6 Stunden (während der europäischen Sommerzeit +5 Stunden).

Stromspannung

220 Volt, Wechselstrom, 50 Hertz; Rundstecker, gelegentlich noch Flachstecker (vorsorgliche Mitnahme eines Adapters empfiehlt sich).

Telefon/Post

Post:

Luftpost nach Europa benötigt bis zu einer Woche.

Telegramme nimmt das Hauptpostamt in der New Road, Bangkok, sowie jedes Telegrafenamt entgegen.

Telefon:

Die Ländervorwahl von Deutschland nach Thailand ist 0066, von Thailand nach Deutschland wählt man 00149. In Thailand gibt es 8-stellige Nummern, bei Inlandsgesprächen muss eine 0 vorher gewählt werden. Öffentliche Telefonzellen, meist mit Kartentelefonen (Karten gibt es zu 250 und zu 500 Baht), gibt es überall. Von Touristenzentren aus ist internationale Direktwahl möglich, in anderen Orten bieten die größeren Hotels Direktwahlservice. Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit sich in Postämtern und in privaten Telefonagenturen verbinden zu lassen. Besonders in Bangkok leidet das Telefonnetz des öfteren an Überlastung. Das Telefonbuch ist nach Vornamen sortiert.

Es gibt Telefaxdienste bei der Communication Authority of Thailand sowie in größeren Hotels.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 191.

Mobilfunk:

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Thailand von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.

Internet:

Länderkürzel: (th)

In Bangkok gibt es zahlreiche Internet-Cafés mit leistungstarken Rechnern. Terminals stehen auch bei der Post.

Feiertage

1. und 2. Januar (Neujahr), 6. April (Chakri-Gedenken), 13. bis 17. April (Thailändisches Neujahr, Songkran), 1. Mai (Tag der Arbeit), 5. Mai (Krönungstag), 16. Mai (Tag des Pflügens), 16. und 17. Juli (Buddhistische Fastentage), 12. August (Geburtstag der Königin), 23. Oktober (Chulalongkorn), 5. Dezember (Geburtstag des Königs), 10. Dezember (Tag der Verfassung) und 31. Dezember (Sylvester). Fällt einer dieser Feiertage auf einen Samstag oder Sonntag, so wird er am darauffolgenden Montag nachgeholt. Außerdem gibt es noch weitere, zum Teil jährlich wechselnde religiöse Feiertage.

Eine Hauptferienzeit für Berufstätige gibt es nicht. Schulferien sind im April und Mai.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30/9.30-15.30 Uhr (Wechselschalter der Banken in den Großstädten und Touristenzentren häufig bis spät abends an allen Wochentagen).

Regierungsbüros: Mo bis Fr 8.30-12, 13-16 Uhr.

Büros: Mo bis Fr 8-17 Uhr, Sa 8-12 Uhr.

Geschäfte: Es gibt keine Ladenschlusszeiten. Mo bis Sa 10-19 Uhr, kleinere Geschäfte meist 8-20/21 Uhr, teilweise bis Mitternacht; Kaufhäuser (z. B. in Bangkok) sind meist von 9-21 Uhr geöffnet, das gilt auch für Samstag und Sonntag; auch in Shopping-Zentren sind einige Läden am Wochenende geöffnet.

Post: Mo bis Fr 8.30-15.30 Uhr, Hauptpostamt in der New Road in Bangkok Mo bis Fr 8-20 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen 8-13 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über ist leichte, gut waschbare, atmungsaktive Sommerkleidung notwendig, für die Abende, besonders bei einem Aufenthalt im Norden des Landes, auch leichte Wollsachen.

Da alle größeren Hotels mit Klima-Anlagen ausgestattet sind, die selten reguliert werden kann, wird dringend die Mitnahme von leichteren Pullovern und Schals empfohlen (dies gilt auch bei Nachtfahrten mit klimatisierten Bussen). Regenschutz sowie gute Sonnenbrillen sind wichtig, ebenso bequeme Schuhe und Sandalen.

Shorts, schulterfreie Oberteile und saloppe Kleidung sind nicht geeignet für die Städte oder Tempelbesichtigungen.


Impfungen:

Es werden zu den normalen Grundimpfungen teilweise Malaria-Prophylaxe und Typhus - Schutzimpfung empfohlen. Fragen Sie mindestens 6 Wochen vor Reiseantritt Ihren Arzt oder ein Tropeninstitut. Nützliche Links: www.fitfortravel.de , www.impfen.de/


Nebenkosten:

Essen und Softdrinks sind sehr günstig. Ein Essen im Lokal kostet etwa € 2,50 - 6,-, Cola etwa € 0,50. Das thailändische Bier ist verhältnismäßig teuer, etwa 1-2,- € für 0,3 l. An Garküchen kostet eine Mahlzeit 0,50 - 1,50 €.

Zur Fortbewegung in Bangkok eignet sich sehr gut die Sky Train (eine Hochbahn made by Bilfinger & Berger und Siemens). Hiermit kann man direkt zur Patpong-Road und Soi-Cowboy fahren. Der Preis ist je nach Entfernung etwa 0,50 - 1,- €. Bei Tuk-Tuks (3-Rädrige Taxis) sollte man den Preis vorher aushandeln. Obwohl man als Farang (bedeutet soviel wie Europäer, Langnase) mindestens den doppelten Preis der Einheimischen bezahlt, kommt man schnell und günstig an sein Ziel. Bei der Fahrt kann man Bangkoks Smok so richtig genießen. Angenehmer sind die Wassertaxis, das sind Schnellboote, die auf dem Chao Phraya River in 20 Minutenabstand fahren und nur Cents kosten. In Pattaya nutzt man Sammeltaxis (Überdachte Pick-Ups) die im Kreis fahren (Beach Road und Second Road) und 10 Bath (€ 0,25) pro Person kosten. Für eine Fahr von der Walking-Street zu den Hotels im Norden (Garden Sea View, Garden Beach Resort, ect.) zahlt man, egal ob eine Person oder zu fünft, 80 - 100 Bath (2 - 2,50 €) für den Pick-Up. Den Preis muss man vorher aushandeln. Es ist ratsam eine Visitenkarte vom Hotel dem Fahrer zu zeigen, da man sonst eventuell eine ungewollte Stadtrundfahrt macht. Viele Fahrer sprechen nur sehr schlecht Englisch und die Hotels haben zum Teil sehr ähnliche Namen.

Nightlife, Essen & Trinken:

Bangkok: Am bekanntesten ist die Patpong Road mit ihren Seitenstraßen. Hier gibt es jede Menge Markenimitate bekannter Uhren- und Bekleidungs-Unternehmen günstig zu kaufen. Ob die neu erstandene Rolex allerdings länger als Ihr Urlaub geht bleibt abzuwarten. Ansonsten gibt es hier noch eine Vielzahl an Gogo-Bars und anderen Etablissements. Die Gogo-Bars kann man ohne größeres Risiko besuchen, vom Rest wird von allen Seiten ausdrücklich gewarnt! Verschiedene Preislisten beim Eingang und beim Ausgang, Nepp und sogar KO-Tropfen sollen keine Seltenheit sein. Auf die thailändische Touristenpolizei ist auch nicht immer Verlaß. Kleiner als die Patpong-Road ist die Soi Cowboy, hier geht es etwas ruhiger zu und soll in etwa so sein wie die Patpong-Road vor 20 Jahren.

Pattaya: Hier ist die Walking-Street mit ihren zahlreichen Bars, Discos, Restaurants, Kickboxstadien, Travestieshows und Gogo-Bars die erste Adresse. Sehr zu empfehlen ist “Tony’s Entertainment Complex”. In der Disco geht ab etwa 23:30 Uhr die Post ab. Es gibt Live- und Konserven- Musik von Pop über Rock, Reggae bis Techno.

Koh Samet: Hier kann man sehr gut essen und den Strand genießen. Nightlife wird hier kaum geboten.

Essen kann man in Thailand als ungeübter fast alles wenn man vorher, am besten Morgens nach dem Aufstehen einen Mekong trinkt. Ein kleiner Schluck reicht, das Klima in Thailand macht dem Kreislauf sonst noch mehr zu schaffen. Selbst geröstete Käfer, welche nicht den europäischen Geschmack treffen, sind kein Problem. Wählt man eine scharfe Speise aus, so überlebt man sogar eine Garküche ohne Problem (Ich übernehme keine Haftung wenn Ihr Magen im Gegensatz zu meinem mit den Salmonellen, dem Curry oder dem Mekong nicht fertig wird!) . An Garküchen muss man darauf achten, dass die Speisen gut durchgegart sind und die Zutaten einen frischen und sauberen Eindruck machen.

Curry ist meist so scharf, dass ungeübte Farangs zum feuerspeiende Drachen mutieren. Selbst als ausgesprochener Curryfan kann es sein, dass man zur Kapitulation gezwungen wird. Dann hilft nur noch der Saft einer Kokosnuss das Feuer zu löschen. Wasser, Cola oder Bier helfen nur sehr kurze Zeit, danach brennt es eher noch schlimmer. Es gibt aber noch eine Vielzahl sehr gut schmeckender und nicht scharfer Speisen, welche für Europäer eher bekömmlich sind.

Das thailändische Bier ist nicht nur verhältnismäßig teuer, es hat auch einen hohen Alkoholgehalt (Leo 5,5% Singha 6% und Chang Beer 6,5%), der bei der Hitze schnell Wirkung zeigt. Geschmacklich ist es sehr gut. Etwas europäischer vom Alkoholgehalt und Geschmack sind die in Lizenz gebrauten Heiniken, Kloster und Carlsberg. Zu empfehlen ist außerdem das thailändische Chang-Bier (mit den 2 Elefanten). Es ist etwas günstiger und schmeckt auch sehr gut.

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