Einreise und Fakten
Die nachstehenden Informationen zur Einreise sind gültig für Einzelreisende, die sich ihr Visum in Eigenregie organisieren möchten.
Einreise für Deutsche
Visum notwendig, dazu u. a. der bei Ankunft 6 Monate gültige Reisepass, vietnamesische Referenznummer über Reisebüro (ohne Reisebüro längere Antragsdauer). Antragsdauer ca. 2 Wochen.
Einreise für Österreicher
Visum notwendig, dazu u.a. der bei Ankunft 6 Monate gültige Reisepass erforderlich, wegen Einzelheiten bitte rechtzeitig mit der vietnamesischen Botschaft in Wien Verbindung aufnehmen.
Einreise für Schweizer
Visum notwendig, dazu u.a. der bei Ankunft 6 Monate gültige Reisepass erforderlich, wegen Einzelheiten bitte rechtzeitig mit dem vietnamesischen Generalkonsulat in Genf (Le Grand- Saconnex) Verbindung aufnehmen.
Landesdaten
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Lage
Die Sozialistische Republik Vietnam grenzt im Norden an die Volksrepublik China, im Westen an Laos und Kambodscha, im Osten an das Südchinesische Meer. Von Nord nach Süd beträgt die Längsausdehnung etwas über 2.000 km.
Fläche: 330.991 km².
Verwaltungsstruktur: 8 Regionen mit 64 Provinzen und 4 unabhängigen Stadtbezirken (Hanoi, Da Nang, Ho-Chi-Minh-City, Haiphong).
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Einwohner
Bevölkerung: ca. 81 Millionen.
Städte: Hanoi (Hauptstadt) ca. 2,8 Millionen, Ho Chi Minh City (früher Saigon) als Großbezirk ca. 5,4 Millionen, Hai Phong ca. 1,7 Millionen, Hue ca. 1,1 Millionen, Thanh Hoa ca. 1,1 Millionen, Lam Dong ca. 1,05 Millionen, Quang Ninh ca. 1,03 Millionen, Vung Tau ca. 839.000, Da Nang ca. 700.000, Nha Trang ca. 350.000.
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Sprache
Es wird überwiegend Vietnamesisch gesprochen. Zusätzlich gibt es noch örtliche Dialekte. Im Geschäftsverkehr ist Englisch in Gebrauch.
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Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +6 Stunden
Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied +5 Stunden.
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Stromspannung
Meist 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz (in abgelegenen Regionen auch 110 Volt Wechselstrom, 50 Hertz).
Es empfiehlt sich, einen Adapter für flachpolige Stecker mitzunehmen.
Telefon/Post
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Post
Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu einem Monat unterwegs. Paketsendungen unterliegen einer langen Zollprozedur. Private Zusteller (z.B. EMS) bieten in der Stadt schnellen und zuverlässigen Service.
Faxsendungen sind möglich von der Post aus und auch von Hotels (teuer).
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Telefon
Die Vorwahl von Deutschland nach Vietnam ist 0084. Von Vietnam nach Deutschland wählt man 0049. Jede vietnamesische Stadt hat eine allgemeine Telefonnummer mit Informationen aller Art (u.a. Zugverbindungen, Wechselkurse, Wetter) unter der Nummer 1080. Die Nummern in Hanoi und Ho Chi Minh City sind siebenstellig, in anderen Städten sechsstellig. Ortsgespräche sind von Hotels und Restaurants aus oft gebührenfrei. Von 22-5 Uhr nachts sind die Gebühren nationaler Gespräche um 20 Prozent reduziert. Internationale Gespräche können von der Post aus geführt werden oder von Hotels (teuer).
NOTRUFNUMMERN: Polizei 113, Unfallrettung 115, Feuerwehr 114.
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Mobilfunk
Vietnam hat ein GSM 900/1800-Netz. Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Vietnam von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.
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Internet
Länderkürzel: .vn
In Hanoi und Ho Chi Minh City gibt es Internetcafés.
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Feiertage
1. Januar (Neujahr), Ende Januar/Anfang Februar vietnamesisches Neujahrsfest an vier aufeinander folgenden Tagen, 30. April (Befreiungstag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 2. September (Nationalfeiertag), 25. Dezember (Weihnachten, inoffiziell).
Das vietnamesische Neujahrsfest Ende Januar dauert mehrere Tage. Das Datum verschiebt sich von Jahr zu Jahr. Öffentliche Einrichtungen und die meisten Geschäfte und Restaurants sind während dieser Zeit geschlossen, und die geöffneten Läden erhöhen oft ihre Preise.
Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, so wird er am darauffolgenden Arbeitstag nachgeholt.
Die Hauptferienzeit dauert von Mitte Juni bis Ende August.
Öffnungszeiten
Banken: Mo bis Fr 8-11.30, 13-15 Uhr, Sa 8-13 Uhr;
Büros und Behörden: Mo bis Sa 7.30-12, 13-16.30 Uhr;
Geschäfte: Mo bis Sa 7/8 Uhr -22 Uhr. Es gibt kleine Geschäfte, die täglich bis spät in die Nacht geöffnet sind;
Post: Mo bis So 6.30-21 Uhr;
Tempel und Pagoden: täglich 5-21 Uhr.
Kleidung
Ganzjährig braucht man atmungsaktive und gut waschbare Sommerkleidung.
Bei Reisen in den Norden Vietnams sollte man von Ende Oktober bis Januar zusätzlich auch Pullover bzw. Jacken mitnehmen. Die Monate November bis Januar sind oft nasskalt, so dass auch wärmere Kleidung benötigt wird.
Gute Sonnenbrillen und Regenschutz sind das ganze Jahr über notwendig.
Währung
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Währungseinheit
Währungseinheit: Dong ( D)
1 Dong = 10 Hào = 100 Xu.
Derzeitiger Devisenkurs:
1 Euro = ca. 20577,12 D
1 US-$ = ca. 17808,27 D
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Devisenbestimmungen/Umtausch
Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. US-$, auch in kleinen Stückelungen, empfohlen.
Einfuhr Landeswährung: nicht erlaubt
Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung im Gegenwert von über 7.000 US-$.
Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich umgetauschter Beträge.
Ausfuhr Landeswährung: nicht erlaubt
Umtauschempfehlung: im Reiseland
Umtausch: Immer nur den unmittelbar benötigten Geldbetrag in Dong umtauschen und zwar in offiziellen Wechselstuben. An den Landgrenzen gibt es keine Umtauschmöglichkeit. Umtauschbelege und Rechnungsquittungen gut aufbewahren. Banken in Hanoi und Ho Chi Minh City wechseln auch Euro, Britische Pfund, Schweizer Franken, Yen und Baht; in anderen Städten können oft nur US-$ in neuen Scheinen getauscht werden.
Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, verschiedenen Reisebüros, internationalen Autovermietern und teilweise in größeren Geschäften akzeptiert (hohe Gebühren). In kleineren Städten und ländlichen Gebieten ist Barzahlung üblich.
Geldautomat: Ja - in größeren Städten für Kreditkarten und Maestro-Card.
Reiseschecks: Ja - in US-$ (in Hotels und Banken der größeren Städte).
Vorgeschriebene Impfungen
Keine bei Einreise direkt aus Europa.
Gelbfieber bei Einreise aus INFEKTIONSGEBIETEN.
Empfohlene Impfungen
Hepatitis A, Typhus.
Informationen zur Malaria
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Malaria
Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN.
Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA APT oder MALARIA ALT mitführen.
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Verbreitung
Ein Malariarisiko besteht ganzjährig in ländlichen Gebieten des Landes.
Malariaübertragungen vor allem in den hügeligen, bewaldeten Gebieten Vietnams, auch in Küstenregionen im und südlich des Mekong-Deltas. Erhöhtes Risiko während und kurz nach den Regenzeiten, vor allem in den Hochlandprovinzen unterhalb 1.500 m Dak Lak, Gia Lai und Kon Tum, sowie in den südlichen Provinzen Ca Mau, Bac Kieu und Tay Ninh.
Kein Übertragungsrisiko in Zentren städtischer Gebiete (z.B. Ho Chi Minh City/Saigon, Hanoi, Haiphong, Da Nang), in den Küstenregionen nördlich von Nha Trang sowie im Mündungsgebiet des Roten Flusses.
Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.
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Ärztliche Hilfe
HO CHI MINH CITY/SAIGON: SOS International Clinic, 65 Nguyen Du Street, District 01,, Ho Chi Minh City, Tel. (08) 829 85 20.
HANOI:SOS International Clinic, Central Building, 31, Ha Ba Trung, Hoa Kiem District,, Hanoi, Tel. (04) 934 05 55.
Klimainformationen
Das nördliche Vietnam hat subtropisches Klima. Die wärmsten Monate in dieser Region sind der Juni und der Juli mit bis zu 29-30°C. An extrem heißen Tagen kann es sogar 35-36°C heiß werden. Der kühlste Monat ist der Januar mit etwa 16-17°C.
Das südliche Vietnam hat tropisches Klima. In Ho Chi Minh City (früher Saigon) liegen die Höchsttemperaturen bei etwa 36°C, die Tiefsttemperaturen dagegen bei etwa 25°C. Die Monate März und April sind sehr heiß und es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit.
Es muss zwar immer mit Regenschauern gerechnet werden. Am meisten regnet es jedoch in den Monaten August und September.
Beste Reisezeit
Den Süden des Landes kann man das ganze Jahr über bereisen, die angenehmste Zeit sind jedoch die Monate Dezember und Januar. Für den Norden ist der beste Reisemonat der November
Geschichte/Politik
In Vietnam lebten schon vor 400.000 Jahren Menschen. In vorchristlicher Zeit wurde das von vielen Nationalitäten bewohnte Gebiet von Chinesen besetzt. Im ersten nachchristlichen Jahrtausend machte Vietnam sich unabhängig, musste jedoch dennoch jahrhundertelang mit den Nachbarn Krieg führen. 1789 wurde das Land (mit Hilfe westlicher Missionare) geeint und eine feudalistische Dynastie begann.
Ab 1858 stand Vietnam als Kolonie unter französischer Besetzung und blieb 100 Jahre Kolonie. Im zweiten Weltkrieg besetzten die Japaner Vietnam. Im Herbst 1945 wurde Vietnam wieder frei und eine demokratische Republik. Es folgte bis 1954 ein Krieg zwischen Frankreich und Vietnam, infolgedessen das Land nach einem Genfer Beschluss in zwei Teile geteilt wurde. Im Norden gab es nach diesem Beschluss die "Demokratische Republik Vietnam" mit der Hauptstadt Hanoi, im Süden die "Republik Vietnam" mit der Hauptstadt Saigon (heute Ho Chi Minh City). Beide Teile Vietnams kämpften - mit Unterstützung des Auslands - gegeneinander.
1976 wurden Nord- und Südvietnam offiziell wieder vereint und 1977 wurde der Staat Vietnam Mitglied der UNO. Vietnam unterhält inzwischen diplomatische Beziehungen mit mehr als 150 Ländern der Welt. Vietnam ist seit 1980 eine sozialistische Republik.
Wirtschaft
Vietnam ist nach wie vor ein armes Agrarland, zeigt aber wirtschaftliches Wachstum. Die tropische Natur erlaubt den Anbau vieler landwirtschaftlicher Produkte; Reis, Kaffee, Tee, Kautschuk und Bananen.
Schon bald nach der Vereinigung 1976 machte man Fehler, die die wirtschaftliche Entwicklung lähmten. Die Folge war eine enorme Inflationsrate (zum Teil jährlich um 500 Prozent) und ein Rückgang der landwirtschaftlichen Produktion. Seit 1986 beherzigt Vietnam die Politik der offenen Tür. Schrittweise kommt man zur kapitalistischen Marktwirtschaft und erreichte damit schon ein relativ hohes wirtschaftliches Wachstum. Bei der Industrie beträgt die Zuwachsrate jährlich um die 13 Prozent, bei der Landwirtschaft 4,5 Prozent. Vietnam ist heute das drittgrößte Reis-Exportland der Welt und hat Handelsabkommen mit der EU.
Vietnam hat wichtige Bodenschätze: Eisenerze, andere Metallerze, Steinkohlen, Erdöl, Erdgas. Diese müssen allerdings erst genau lokalisiert und dann erschlossen werden.
Religion
Die am weitesten verbreitete Religion ist der Buddhismus. Weitere Glaubensrichtungen sind der Taoismus, Hoa Hao und das Christentum (überwiegend römisch-katholisch). Im Süden des Landes existiert der Cao-daiismus, eine Mischung aus Buddhismus, Taoismus, Katholizismus und Geisterverehrung. Daneben praktizieren die meisten Vietnamesen auch die Ahnenverehrung.
Vegetation
Ursprünglich waren über zwei Drittel der vietnamesischen Landfläche von tropischem Wald bedeckt. Immergrüner Regenwald ist im Landesinneren anzutreffen und Monsunwälder, die nicht immergrün sind, in den Berggebieten. An den flachen Küstenabschnitten wachsen Mangroven. Ein Teil dieser Wälder ist in den letzten Jahrzehnten verschwunden. Inzwischen trägt nur noch ein Drittel der Landflächen dichte Baumgebiete. Man hat viel abgeholzt, ohne dadurch nennenswerten Ackerboden zu gewinnen. Seit 1955 gilt das Aufforsten als eine vordringliche Aufgabe des Staates.
Die vietnamesische Vegetation ist aus rein wirtschaftlichen Gründen wichtig. In den Wäldern gibt es viele Edelhölzer, die man gut verkaufen könnte. Und dann gibt es weit über 1.000 Heilkräuter, von denen die meisten in der traditionellen Medizin verwendet werden.
Tierwelt
Der Bestand an Wildtieren hat durch die Kriege sehr gelitten. So sind in jenen Jahrzehnten eine Million Wasserbüffel verschwunden. Von den Tigern und Leoparden, auf die während der französischen Kolonialzeit regelmäßig Jagden veranstaltet wurden, wird kaum noch gesprochen. Wenige Großkatzen leben noch in den Dschungelregionen an der Grenze zu Kambodscha und Laos. Wilde Elefanten gibt es noch im zentralen Hochland, doch es werden immer weniger.
Kulinarisches
Die vietnamesische Küche besteht überwiegend aus Reis und Gemüse. Viele traditionelle Gerichte bestehen aus Fisch oder Meeresfrüchten. Zu fast allen Speisen wird die Fischsoße Nuoc Mam gereicht.
Das Angebot an Obst ist reichhaltig.
Sehenswertes
Hanoi
Die Hauptstadt des Landes hat sich in den vergangenen 30 Jahren scheinbar wenig verändert. Die mittelalterliche Altstadt besitzt viel Charme - sowie über 500 Pagoden und Tempel. Nördlich des Hoa-Kiem-Sees beginnt dieses 900 Jahre alte Viertel mit seinen einstöckigen ziegelgedeckten Häuserzeilen, die zur Straße hin meist offene Ladenfronten haben. Seit dem 15. Jahrhundert besteht der Kern dieser Altstadt aus genau 36 Straßen. In jeder Gasse ist ein anderes Handwerk angesiedelt. In der Seidenstraße wird Seide verkauft, in der Kesselgasse stapeln sich die Blech- und Aluminiumtöpfe. Und auf den Gehsteigen am Straßenrand drängen sich Verkaufsstände und Garküchen.
Wenn es Nacht wird, verwandeln sich die Trottoirs in Wohn- und Esszimmer. Auf dem Bürgersteig hocken jetzt Hanois Einwohner, schlürfen Nudelsuppen, spielen Schach und überall hört man das emsige Klappern der Essstäbchen.
Ho Chi Minh City
Das frühere Saigon wird von Hektik und der Jagd nach dem großen Geld regiert. Protzig glänzen die Glasfassaden der neuen Hotels. Wer zu Geld gekommen ist, wird leicht am Handy erkannt. Doch trotz sozialer Gegensätze und der momentanen Bauwut besitzt die Stadt immer noch unverwechselbaren französischen Charme. Früher lebten viele Europäer hier, und manches in Ho Chi Minh City mutet noch sehr europäisch an: die baumbestandenen Alleen, die schattigen Parks. Und die Kathedrale Notre Dame, ein roter Backsteinbau von 1880, ist eindeutig ein Stück Frankreich.
Hoi An
Vom 16. bis 18. Jahrhundert war Hoi An eine bedeutende Hafenstadt. Im Fluss Thu Bon ankerten Schiffe aus aller Welt. Hoi An wurde zur Handelsstadt. Japanische und chinesische Händler siedelten sich an. Sie waren reich, sie konnten sich Tempel, Pagoden und prächtige holzverzierte Wohnbauten leisten. Doch im 18. Jahrhundert versandete der Fluss, Hoi An verlor seine wirtschaftliche Bedeutung. Heute wirkt die kleine Stadt wie ein historisches Museum voll wehmütigem Charme.
Andererseits wurde Hoi An jetzt zum hübschen Badeort mit beschwingter Riviera-Stimmung. Im Zentrum breitet sich ein malerischer Bauernmarkt aus, da sind enge Gassen mit alten chinesischen Reihenhäusern und vielen Lokalen. Am Strand gibt es Liegestühle und kühle Getränke, an Ständen Souvenirs.
Hue
"Ein bewundernswertes architektonisches Gebiet" - so steht es in den Unterlagen der UNESCO. Es ist die einstige Hauptstadt der Nguyen-Dynastie und das eigentliche Herz Vietnams; geistig wie kulturell. Eine mächtige Zitadelle erhebt sich hier. Hue wurde 1802 Kaiserstadt des vereinigten Vietnam unter der Nguyen-Dynastie, der letzten, die dieses Land offiziell - und unter französischer Duldung - bis 1945 beherrschte. Zwar wurden der Kaiserpalast und die Altstadt 1968 im Krieg fast völlig zerstört, doch auch diese Ruinen haben Würde.
Ha-Long-Bucht
Die Bucht hat eine Wasserfläche von 1.500 km² und ist übersät mit 3.000 kleinen Inseln, Felsen und Klippen, die nur die Spitzen einer ganzen unterseeischen Bergwelt darstellen. Die UNESCO hat diese Bucht als "Welterbe der Natur" anerkannt.
Nha Trang
Vietnam hat die Form eines S, das schmal und langgestreckt ist. Aufgrund dieser speziellen Form erstreckt sich die Küste Vietnams auf einer Länge von 3.260 km. An Vietnams Küsten gibt es zahllose hübsche Badestrände. Der beliebteste Badeort ist Nha Trang. Hier ist das Klima mild und man kann sich an einem weißen Sandstrand und an einem türkisfarbenen Meer erfreuen. Die vorgelagerten Inseln bieten noch mehr Badespaß als der Strand am Festland. Hier baden jeden Morgen in aller Frühe zahllose Vietnamesen.
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